Freitag, 22. November 2024

Man kann alt werden wie 'ne Kuh ...

 ...und lernt immer noch dazu!
Kenn' Sie bestimmt diesen Ausspruch von Tante Friedel, oder? Man sagt aber auch, wenn es der Kuh zu bunt wird, geht sie auf's Eis tanzen.
Wie dem auch sei, unsereiner hat sich ewig geweigert ABBA zu hören, bzw. in den Diskos und Klubabenden in den Siebzigerjahren zu spielen. Immer wenn ein paar Diskogänger den Wunsch nach ABBA äußerten, sagte man, "ja, Moment, ich schau mal nach", setzte die Kopfhörer auf und spulte auf der zweiten Bandmaschine hin und her und fand ...nichts! Logisch!
Und an Donnerstagen gab's im Klub beim "Klubabend" nur die Doors. Den ganzen Abend. Das war was Feines, aber es kamen auch gar nicht mal so viele hin ...

Nun ja, im Schwimmbad gab es heute zum Aquafitness nur Musik der damaligen schwedischen Popgruppe, und unsereiner fand es nicht schlimmer, als Aquafitness mit blöden Schlagern.




Das ist doch schon mal was, oder?
Und manch einer der Senioren trug sogar Hut im Schwimmbecken, bzw. eine ziemlich üppige Perücke ...

Bleiben Sie mal fit und munter!
Ihr Frosch

PS:
Wer es nicht glaubt, kann ja mal im Netz suchen.
Man findet dort sogar irgendwelche Videos.

Montag, 18. November 2024

Noch ist Herbst!

In der Kiste gibt es wieder Konzerte, nicht so häufig wie anno dazumal, aber immerhin. Und dann tanzt unsereiner zu Stones-Musik, rockt also richtig ab, wird dann aber sofort wieder in die Realität "zurückgeprügelt", weil jemand erwähnte, dass wohl bald das letzte Jahr dieses für uns einzigartigen Klubs angebrochen sei ...
...womöglich noch Konjunktiv, aber ein ziemlich böser Konjunktiv!

Man kann eigentlich nur hoffen, dass "es nicht so heiß gegessen wird, wie es gekocht worden ist", aber unterschwellig bleibt dieses doofe Gefühl. 
Nutzen wir also solange es geht noch diesen Klub, der zwar noch "Brüder" hat hier und da und jwd, zu denen wir aber kaum zu Fuß hingehen können.

Bleiben Sie gesund!
Ihr vergessener Frosch aus dem Wuhletal

PS:

In Anbetracht der weltpolitischen Lage sollte man derlei Sorgen kaum haben, aber anscheinend klammert man sich an solche "kleinen" Dinge, um nicht ganz in Pessimismus und Verzweiflung zu versinken.
Frösche haben aber nun mal eine ziemlich dünne Haut ...

Dienstag, 3. September 2024

Ob der Frosch noch lebt?

Anders herum muss man bestimmt die Frage stellen!
Nach fünf Jahren wagt sich ein kleines grünes Wesen erneut in die Welt der Menschen, um zu sehen, ob da überhaupt noch jemand sei.
Und JA, da ist noch wer. Trotz der Klimaveränderungen, die eigentlich für in etwa 200 Jahren erwartet waren, kreucht und fleucht noch alles mehr oder weniger agil.
Ja, es gibt nur noch knapp ein Viertel Insekten, unablässig brennen Wälder, woanders gibt es Starkregen, selbst dort, wo es sonst nicht regnet, hierzulande tropische Nächte und nicht nur zwei Tage im Jahr mit Temperaturen von über 30 Grad, die Meere werden wärmer. Dorsche in der Ostsee? Das war einmal!
Und leider könnte man eine derartige Aufzählung unablässig länger werden lassen, dabei ständig verdrängend, was die Enkel mal erben werden müssen ... 

Kopf in den Sand stecken? Nö, lieber hoffen, dass die Menschen anpassungsfähig sind. Irgendwie.
Und alle suchen weiter nach Fortbewegungs- und Energiealternativen. Ob die kalte Fusion schon irgendwo in einem Tresor versteckt rumliegt? E-Autos sind auch nicht der echte "Renner", jedenfalls nicht mit über zwei Tonnen Ruhemasse. Kommunikation, KI und Bitcoin und Konsorten verschlingen das letzte Tröpfchen Wasser und jede Menge Energie. Eigentlich gäbe es viel zu tun, nämlich ganz schnell und intensiv in allem "behäbiger" zu werden, das was im Club of Rome schon Anfang der Siebzigerjahre diskutiert worden ist.
Es ist bloß noch nicht jeder bereit dazu. Eigentlich sind nur ganz wenige bereit dazu. Gewissermaßen.




Ich hoffe, dass mein Tümpel noch etwas Wasser behält, sich nicht zu viele giftige Algen darin bilden und warte. Und während ich warte, worauf eigentlich?, schaue ich ab und zu mal bei Ihnen vorbei. Wenn mir dann so ist, vielleicht so ist, kommentiere ich das eine und andere. Ideen kommen von mir keine, außer vielleicht: Wenn Sie jetzt abnippeln, stürzen Sie bitte nicht in den Tümpel. Das wäre nicht gut für die Wasserqualität ...

Bleiben Sie lebendig und im Darwinschen Sinne "zuversichtlich"!

Ihr Frosch,
der sich leider nur ganz langsam an die Wärme gewöhnen kann.