Dit glooben Sie natürlich nicht, aber es ist tatsächlich so.
Gestern zu heute spielten Clover auf, und wie eh und je gab es über drei Stunden Musik, die man nur vernünftig hören konnte, wenn man gleichzeitig wild herumsprang.
Nun ja, irgendwann war man schlapp, ordentlich durchnässt und überhaupt, und da war es sehr gut, dass der Kinosaal geöffnet war, wo man bequem sitzen und am Bierchen nippeln konnte.
Für die Faulen oder Erschlafften wurde hierhin das Bühnengeschehen im Maßstab 1:1.02 übertragen, so dass man sich nicht unbedingt "mittendrin" fühlte, aber immerhin gut mithören konnte.
Was aber, wenn der Titel zu Ende ist?
Was ist mit Applaus?
Kommt dieser denn bis in den Konzertraum rüber?
Sehn'se, tut er nicht!
Deshalb also der geplante Umbau. Aus dieser etwas einseitigen Video"konferenz" muss man was Ganzes machen: Rückübertragung des Tones aus dem Kinosaal wenigstens in die Monitorboxen der Band, damit der Applaus nicht ungehört verhallt.
Nach solcherlei Überlegungen und einem großen Schluck Berliner Pilsener waren wir aber sogleich auch wieder vor der Bühne und zappelten und hopsten und applaudierten ggf. ganz direkt.
...und wir warfen unsere Arme, dass das Tanzensemble BERLIN CRAZY TAPS, welches uns zusätzlich professionelle Tanzeinlagen bescherte, erst unverständlich die Köpfe schüttelte und dann sogar mithopste, aber so, dass die Fetzen flogen.
Das war ja wieder was!
Schade, dass die anderen, G+R und W+H, sich doch nicht mehr aufraffen konnten, so einen schönen und langen Abend mit zu verleben, sich so auszuschütteln, dass sogar der Sport am Sonntag komplett wegfallen durfte.
Dafür traf man aber andere Leute.
Eigentlich wie immer dort, und gegen dreiviertel eins latschten wir nach Hause.
Genießen Sie den Rest vom Sonntag!
Ihr Tanzfrosch
PS:
YouTube war scheinbar auch dabei ;-)
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Sonntag, 25. Januar 2015
Sonntag, 27. Januar 2013
KIKOMICLO
(Kistenkonzert mit Clover)
Kann man denn eine ganze Woche ohne Kiste auskommen?
Wir haben's sogar acht Tage geschafft: von Freitag zum Sonnabend der nächsten Woche...
Genau. Das finden Sie nämlich auch bemerkenswert!
Als wir noch auf Clover warteten, machte die Musik aus der Konserve schon mal Lust auf den nächsten Irischen Abend. Larkin wurden bereits auditiv angekündigt.
Aber erst einmal brachten die Berliner das 'Irische' Tanzvolk ordentlich ins Schwitzen und der Schlagzeuger Budi trommelte wie sonst auch im Publikum weiter.
Bei Clover weiß man immer, dass es ein langer Abend wird, der stets mindestens drei volle Tanzstunden garantiert.
Was soll Ich Ihnen lange darüber berichten - gehen Sie doch einfach mal selbst hin. Und bestimmt sehen wir uns dann auch dort. Zu Engerling müssen Sie aber erst mal ganz alleine gehen, an dem Abend haben wir nämlich schon was Anderes vor...
Schönen Sonntag!
Ihr Frosch
Wir haben's sogar acht Tage geschafft: von Freitag zum Sonnabend der nächsten Woche...
Genau. Das finden Sie nämlich auch bemerkenswert!
Als wir noch auf Clover warteten, machte die Musik aus der Konserve schon mal Lust auf den nächsten Irischen Abend. Larkin wurden bereits auditiv angekündigt.
Aber erst einmal brachten die Berliner das 'Irische' Tanzvolk ordentlich ins Schwitzen und der Schlagzeuger Budi trommelte wie sonst auch im Publikum weiter.
Bei Clover weiß man immer, dass es ein langer Abend wird, der stets mindestens drei volle Tanzstunden garantiert.
Was soll Ich Ihnen lange darüber berichten - gehen Sie doch einfach mal selbst hin. Und bestimmt sehen wir uns dann auch dort. Zu Engerling müssen Sie aber erst mal ganz alleine gehen, an dem Abend haben wir nämlich schon was Anderes vor...
Schönen Sonntag!
Ihr Frosch
Sonntag, 11. März 2012
Mittelalter trifft Irish folk
Es musst erst das siebte Festival sein, ehe mir klar wurde, dass Pipes & Whistles nicht unbedingt mit Military Tattoo zu tun haben muss...
Fünf Bands waren angekündigt, die ordentlich Stimmung versprachen. La Marotte entführte ins Mittelalter, Shei zirpte in den Umbaupausen ihre Balladen und Liebeslieder, Clover brachte Pubfeeling mit, Adivarius präsentierte alte Musik mit alten Instrumenten, ehe der lang ersehnte Auftritt von Flammenrausch stattfand.
Wer nicht zur Toilette musste, wer nicht unbedingt zum Biertresen musste, und wer auch nicht die allerjüngste Festivalteilnehmerin in den Schlaf wiegen musste, ging hinaus in die laue Vorfrühlingsluft.

Danach konnte man bei den Cobblestones noch ordentlich mit dem Guinnessbecher winken.
Und, nun ja, da mag der Hunger daran Schuld gewesen sein oder die Müdigkeit, oder auswärtige Termine, aber wer Nobody Knows waren, haben wir an diesem schönen Abend nicht mehr erfahren.
Vielleicht beim nächsten Mal...
Jetzt könnte eigentlich der Frühling kommen, finden Sie nicht?
Ihr Frosch
Fünf Bands waren angekündigt, die ordentlich Stimmung versprachen. La Marotte entführte ins Mittelalter, Shei zirpte in den Umbaupausen ihre Balladen und Liebeslieder, Clover brachte Pubfeeling mit, Adivarius präsentierte alte Musik mit alten Instrumenten, ehe der lang ersehnte Auftritt von Flammenrausch stattfand.
Wer nicht zur Toilette musste, wer nicht unbedingt zum Biertresen musste, und wer auch nicht die allerjüngste Festivalteilnehmerin in den Schlaf wiegen musste, ging hinaus in die laue Vorfrühlingsluft.

Danach konnte man bei den Cobblestones noch ordentlich mit dem Guinnessbecher winken.
Und, nun ja, da mag der Hunger daran Schuld gewesen sein oder die Müdigkeit, oder auswärtige Termine, aber wer Nobody Knows waren, haben wir an diesem schönen Abend nicht mehr erfahren.
Vielleicht beim nächsten Mal...
Jetzt könnte eigentlich der Frühling kommen, finden Sie nicht?
Ihr Frosch
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Montag, 2. Januar 2012
Prosit 2012
Allen Lesern ein gesundes NEUES JAHR, und lassen Sie uns schon mal üben, wie sich Kiste so anfühlt.
Beim Pott Kaffee und 'ner Zeitung lässt es sich hier ganz gut warten...

Natürlich dürfte das Licht etwas gedämpfter sein, wenn die Konzerte stattfinden.
In einem Monat kommt (oder sagt man 'kommen') jedenfalls Clover hin.
Hoffentlich gelingt der Stimmungsimport dann besser, als Silvester im Pub.
Da waren ja alle so zufrieden mit dem Menü, der netten Bedienung, mit der exzellenten Whiskyauswahl und der Musik, dass alle einfach sitzen geblieben sind.
Das Tanzen hatte sich lediglich auf das Händeklatschen reduziert...
Aber Leute, so gehen doch die Weihnachtspfunde nicht wieder weg! Und wir kennen ja bereits die Clover-Abende in der Kiste: vier Stunden Sauna.
Dampfsauna!
Vergessen Sie dann bloß nicht Ihren Achselkristall.
Man sieht sich also wieder dort.
Ihr Frosch
Beim Pott Kaffee und 'ner Zeitung lässt es sich hier ganz gut warten...
Natürlich dürfte das Licht etwas gedämpfter sein, wenn die Konzerte stattfinden.
In einem Monat kommt (oder sagt man 'kommen') jedenfalls Clover hin.
Hoffentlich gelingt der Stimmungsimport dann besser, als Silvester im Pub.
Da waren ja alle so zufrieden mit dem Menü, der netten Bedienung, mit der exzellenten Whiskyauswahl und der Musik, dass alle einfach sitzen geblieben sind.
Das Tanzen hatte sich lediglich auf das Händeklatschen reduziert...
Aber Leute, so gehen doch die Weihnachtspfunde nicht wieder weg! Und wir kennen ja bereits die Clover-Abende in der Kiste: vier Stunden Sauna.
Dampfsauna!
Vergessen Sie dann bloß nicht Ihren Achselkristall.
Man sieht sich also wieder dort.
Ihr Frosch
Sonntag, 15. August 2010
Celtic Open Air
Wiedermal war die Biesdorfer Parkbühne der Nabel der Welt. Naja, fast jedenfalls. Bunte Plakate gab es diesmal sogar j.w.d., am Bahnhof Zoo, in der Turmstraße, am Augustenburger Platz.
Trotzdem haben sich nur etwa einhundert Besucher zu um fünf Uhr ins östliche Grün gewagt (später sind es zum Glück noch ein paar mehr geworden).
Die Sonnensegel (eigentlich auch ganz gut bei Regen) waren vorsorglich abmontiert - aus Sicherheitsgründen, aber wir haben sie auch nicht vermisst. Das bisschen Regen, was den weiten Weg nach Biesdorf gefunden hat (ha ha), ließ sich einfach wegtanzen, indem sich Schweiß und Niederschlag untrennbar vermischten.
Etwas verspätet machten Brogues den Auftakt. Spritzig und witzig, stets das Publikum miteinbeziehend in Ihre Bühnenshow, gelang es den Thüringern noch bei Tageslicht die Anwesenden in Stimmung zu bringen, obwohl sie selbst enttäuscht waren, in der Hauptstadt statt Hochhäuser nur Wald (wie zu Hause nämlich) vorzufinden...
Dann kam die Gruppe Cromdale aus dem Westen mit allem Drum und Dran, mit Flammenständern und einer winzigen Prise Pyrotechnik sogar. Die brauchten nicht den Gästebonus, um gut anzukommen. Klasse!

Der ganze Abend mauserte sich zum Celtic FESTIVAL, als dann noch Clover die restliche Zeit bis zum bitteren Ende musikalisch auffüllte. Fred oder der Herrgott oder sonstwer erlaubten sogar den Abend bis halb elf auszudehnen. Danke dafür, denn trotz der verbrauchten Kondition wollte niemand nach Hause gehen...
Insgesamt fast fünf Stunden Zuhören und Bewegen ließen den Bierverbrauch in einem stark relativierten Licht erscheinen.
Apropos Bier - hoffentlich geht es dem alten Holzkopf mit seiner Bresche wieder gut. Poken will eben gelernt sein. Ach so, das Bier floss natürlich wie immer aus dem Hahn: Tröpfchen für Tröpfchen. Das ist wohl inzwischen weniger ein Manko, als ein Markenzeichen der Biesdorfer Parkbühne... Jedenfalls sollte man es so sehen.
Ich selbst bin ein bisschen unzufrieden, hätte ich doch gerne was Kritisches zu berichten gehabt. Nun ja, vielleicht beim nächsten Mal wieder.
Schönen Sonntag!
Ihr sonst meckernder Frosch
Trotzdem haben sich nur etwa einhundert Besucher zu um fünf Uhr ins östliche Grün gewagt (später sind es zum Glück noch ein paar mehr geworden).
Die Sonnensegel (eigentlich auch ganz gut bei Regen) waren vorsorglich abmontiert - aus Sicherheitsgründen, aber wir haben sie auch nicht vermisst. Das bisschen Regen, was den weiten Weg nach Biesdorf gefunden hat (ha ha), ließ sich einfach wegtanzen, indem sich Schweiß und Niederschlag untrennbar vermischten.
Etwas verspätet machten Brogues den Auftakt. Spritzig und witzig, stets das Publikum miteinbeziehend in Ihre Bühnenshow, gelang es den Thüringern noch bei Tageslicht die Anwesenden in Stimmung zu bringen, obwohl sie selbst enttäuscht waren, in der Hauptstadt statt Hochhäuser nur Wald (wie zu Hause nämlich) vorzufinden...
Dann kam die Gruppe Cromdale aus dem Westen mit allem Drum und Dran, mit Flammenständern und einer winzigen Prise Pyrotechnik sogar. Die brauchten nicht den Gästebonus, um gut anzukommen. Klasse!
Der ganze Abend mauserte sich zum Celtic FESTIVAL, als dann noch Clover die restliche Zeit bis zum bitteren Ende musikalisch auffüllte. Fred oder der Herrgott oder sonstwer erlaubten sogar den Abend bis halb elf auszudehnen. Danke dafür, denn trotz der verbrauchten Kondition wollte niemand nach Hause gehen...
Insgesamt fast fünf Stunden Zuhören und Bewegen ließen den Bierverbrauch in einem stark relativierten Licht erscheinen.
Apropos Bier - hoffentlich geht es dem alten Holzkopf mit seiner Bresche wieder gut. Poken will eben gelernt sein. Ach so, das Bier floss natürlich wie immer aus dem Hahn: Tröpfchen für Tröpfchen. Das ist wohl inzwischen weniger ein Manko, als ein Markenzeichen der Biesdorfer Parkbühne... Jedenfalls sollte man es so sehen.
Ich selbst bin ein bisschen unzufrieden, hätte ich doch gerne was Kritisches zu berichten gehabt. Nun ja, vielleicht beim nächsten Mal wieder.
Schönen Sonntag!
Ihr sonst meckernder Frosch
Sonntag, 28. Februar 2010
Pub feeling in Hellersdorf
In dem Kiez in Berlin, welcher bei der Attraktivitäts-Bewertung (lt. Berliner Zeitung) an letzter Stelle rangiert, konnte man gestern Abend urig gemütliche Pub-Athmosphäre erleben. Clover spielte Irish folk in der Kiste, und das fast vier (!) Stunden lang.
Der Saal kochte, und das meine ich fast wörtlich, denn Pech hatte der, der sein Handtuch und die Wechselwäsche vergessen hatte... Die Band und das Publikum steigerten sich Stunde um Stunde bis zum Finale gegen dreiviertel eins.

Irish folk in Hellersdorf ist aber eben doch ein bisschen anders, als in Irland: es ging länger als bis halb zwölf, es gab keine Nationalhymne zum Ende und, das konnte den Abend jedoch nicht verreißen, es gab KEIN Guinness oder Murphy's.
In Erahnung dieses Mankos konnte man aber vor Konzertbeginn gleich 'gegenüber' im O'Brien's Irish Pub schnell mal ein, zwei Stout zischen, ehe es ans Ausschwitzen und Abtanzen ging.
Mir jedenfalls gefielen die feuchte Haut und der Dunst sehr. Und ich habe anerkennend wahrgenommen, dass weder graue Haare, noch künstliche Gelenke hinderlich sind, wenn es ums Herumhüpfen geht.
Aber gestatten Sie mir abschließend bitte noch die Bemerkung, dass ich das in jedem Fall wesentlich besser und eleganter kann!
Ihr Frosch
Der Saal kochte, und das meine ich fast wörtlich, denn Pech hatte der, der sein Handtuch und die Wechselwäsche vergessen hatte... Die Band und das Publikum steigerten sich Stunde um Stunde bis zum Finale gegen dreiviertel eins.
Irish folk in Hellersdorf ist aber eben doch ein bisschen anders, als in Irland: es ging länger als bis halb zwölf, es gab keine Nationalhymne zum Ende und, das konnte den Abend jedoch nicht verreißen, es gab KEIN Guinness oder Murphy's.
In Erahnung dieses Mankos konnte man aber vor Konzertbeginn gleich 'gegenüber' im O'Brien's Irish Pub schnell mal ein, zwei Stout zischen, ehe es ans Ausschwitzen und Abtanzen ging.
Mir jedenfalls gefielen die feuchte Haut und der Dunst sehr. Und ich habe anerkennend wahrgenommen, dass weder graue Haare, noch künstliche Gelenke hinderlich sind, wenn es ums Herumhüpfen geht.
Aber gestatten Sie mir abschließend bitte noch die Bemerkung, dass ich das in jedem Fall wesentlich besser und eleganter kann!
Ihr Frosch
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