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Sonntag, 28. Januar 2018

Winterzeit? Winterbahn!

Was wird denn gerade so am Tümpel getuschelt, jetzt wo das Eis wieder geschmolzen ist? Es hört sich bestimmt gewaltiger an, als es tatsächlich war: 2 cm, mehr nicht...
Dennoch hofft unsereiner immer noch auf Eis und Schnee.

Aber wir wollen doch tuscheln oder etwas tratschen. Na dann!

Wer Zeit und Lust hat, geht winters zur Winterbahn. Früher war es die Werner-Seelenbinder-Halle, heute geht man an fast gleicher Stelle ins Velodrom zu Six Day(s) Berlin, dem Wanderzirkus der Pedalritter (...Bremen, Berlin, Kopenhagen...).
Ein Unterschied zu damals ist, dass man heutzutage sein Bier mit in die Ränge nehmen kann, und natürlich die Preise... Da man die Karten üblicherweise bereits ein knappes Jahr zuvor gekauft hatte, war dieser Preis schon vergessen, aber die Garderobe (€ 10 für vier Jacken) erschien nicht mehr ganz so billig. Die ersten vier Bier kosteten gleich € 28! Immerhin war da der Pfand enthalten. Allerdings, wenn man bedenkt, wie viele Biere man in sieben Stunden trinken konnte und mochte...

Sie sehen, es ist vielleicht doch weniger das "Familienereignis" der Saison, statt dessen ein Herren- oder Damenausflug.


Das Programm war schön bunt (genau wie die Nickis, die die Damen und Herren auf den Rädern trugen), aber dank ausführlicher Erläuterungen seitens der Rennleitung, verstand man das Regelwerk und konnte so sogleich "seine" Manschaft bestimmen. Unsereiner nahm die Zwei, eigentlich die mit den roten Mützen, die am winzigen Ärmelchen eine 2, ...nein 12, erkennen ließen. Da war aber die Zwei bereits angesagt...

Die Anzeigetafeln Bildschirme zeigten ununterbrochen wichtige Videosequenzen, Zielfotos, Plazierungen, Rundenverluste oder
-gewinne, Interviews sowie künstlerische Darbietungen (und erträgliche Werbung).
Information und Unterhaltung pur, ...bis auf das Steherrennen ab zwölf.
Da war offensichtlich der Computer- und Anzeigenwart bereits im Feierabend, so dass man nur noch ins Blaue raten konnte, wer eigentlich führt, oder wo die Zwei so steht, also fährt.

Fazit:
Im Großen und Ganzen hat es der Fünfertruppe mit den vier Biertrinkern Spaß gemacht. Ergo kommen wir wieder.
Nächstes Jahr am Sonnabend.
Wann sonst?!

Schönen Sonntag noch!
Ihr radelnder Frosch

Sonntag, 12. März 2017

Highland bag pipe und drumherum...


Diese Musikschau war ursprünglich, nämlich Anfang 2014, Anlass, das Original in Dùn Èideann unbedingt sehen zu müssen, wo echte Schotten, statt hauptsächlich Deutsche und Holländer, den Balg quetschen.
Und es musste ein Sonnabend sein!
Und wir wollten das Feuerwerk ebenso sehen!
Und überhaupt!

Mit sehr guter Reiseplanung hatte es 2015 geklappt, an unserem letzten Abend in Schottland diesen kulturellen Höhepunkt zu genießen. Viel wurde darüber gesprochen und geschrieben. Vorher und nachher.

Für die Schotten war es sicher toll, mal nicht nur Dudelsäcke hören zu müssen, aber wir sind eigentlich extra wegen dieses aufgeblasenen Musikinstrumentes und dem Drumherum - Drums, von mir aus auch Stepptanz - hingegangen und irgendwie enttäuscht um eins dann noch in den Pub gezogen...
In Ryan's pub.

Chinesischen Drachentanz und Bollywood sieht unsereiner vielleicht ganz gerne in den Gärten der Welt gleich nebenan, aber doch nicht auf der Esplanade vor der altehrwürdigen Feste über Edinburgh!







Zum Glück hatten wir jetzt wieder Gelegenheit, den Pipern instensiv lauschen zu dürfen, und wir waren begeistert!
Die neue "Seelenbinderhalle" (...heißt jetzt Velodrom) lud nämlich ein.







Zuvor allerdings gab es noch einen Talisker in der  Himmelsbar gleich gegenüber.
Und ich kann Ihnen sagen, die dort von oben angestachelte Vorfreude wurde überhaupt nicht enttäuscht!

Dieses Vier-Sterne-Haus mit fast dem Niveau einer Goldbroiler-HOG trug leider ganz bestimmt nicht dazu bei.
Schade!
...aber das ist nun wieder ein ganz anderes Kapitel.


Bleiben Sie gesund! Slàinte mhath!
Ihr Frosch

Dienstag, 22. Dezember 2009

Kokelshow in Berlin

[Gastkommentar vom Raben]

Oh, das letzte KonzeRRt in diesem JahRR waRR das?
Das waRR abeRR auch eine gRRandiose Licht- und FeueRRshow gesteRRn.
Mein GefiedeRR RRaucht immeRR noch ein wenig und RRiecht auch noch etwas angebRRannt.



Flammensäulen, Explosionen, FeueRRweRRk, SilbeRRRRegen, seilgefühRRte RRaketen, die duRRch den Saal schossen, Licht- und LaseRRilluminationen und eine Musik, die die letzte FedeRRspitze zum VibRRieRRen bRRachte, wechselten einandeRR ab.
So ein wandelbaRRes Bühnenbild habe ich zuvoRR noch nicht gesehen: eine Kulisse, angesiedelt zwischen WaRRhammeRR 40000 und den KaRRbidöfen in Buna. RRohRRbRRückenRRomantik puRR! All das passte sich auch heRRvoRRRRagend in die neue WeRRneRR-SeelenbindeRR-Halle mit ihRReRR metallenen DeckenkonstRRRRuktion ein. IndustRRial!
Das nenne ich jedenfalls ein wahRRes KonzeRRteRRlebnis!

AbeRR wieso waRR Ihnen deRR GitaRRRRist mit dem oRRdentlich gescheitelten HaaRR, dem langen LedeRRmantel und deRR angedeuteten RRoten ARRmbinde suspekt? Hatten Sie etwa auch Angst voRR dem mageRRen, dennoch muskulösen Bassisten, deRR obeRRköRRpeRRfRRei in MilitäRRhosen und Stiefeln scheinbaRR unbeRRühRRt spielte?
Nein! Bestimmt nicht! Denn wiRR alle maRRschieRRten, gefühRRt an akustischen Fäden, gemeinsam duRRch das KonzeRRt:
Links, links, links zwo dRRei vieRR...

Kennen Sie noch diesen alten KindeRRRReim vom RRaben?

TRRotzdem FRRohes Fest!
IhRR RRabe

PS:
Ich dachte, ich lass' füRRs Foto mal die EintRRittskaRRte bRRennen, abeRR die bRRannte einfach nicht.
Hätten Sie das gedacht?