...Kiste war angesagt. Das hieß also, sich nach getaner Gartenarbeit dorthin zu schleppen. Die müden Waden, der Muskelkater im Gesäß waren sofort vergessen, als die Stones, die tatsächlich noch spontan sein können, die nicht alles bis ins Kleinste durchchoreografiert haben, mit dem Auftakt - also mit dem allerersten Takt - begannen.
Sollten sich Mick & Co. hier vielleicht etwas abgucken?
Da ich nie mehr zu Riesenkonzerten der Stones gehen möchte, und in die Kiste oder Biesdorfer Parkbühne werden die garantiert nicht kommen wollen, darf ich dermaßen respektlose Gedanken hier und jetzt äußern.
Niemand nimmt Ihnen den Ruhm, hunderte Titel geschaffen zu haben, die tief in die Seelen, in unsere Seelen drangen, oder einfach nur laut und rebellisch klangen. Sollen sie sich doch fortan doubeln lassen und ihren verdienten Lebensabend genießen!
Unsereiner ist mit den Doubeln doch sehr zufrieden!
Doch aufpassen! So manch ein Fan, der seine extrem langhalsige Luftgitarre zupft, kneift unter Umständen einem anderen Tänzer ins Gesäß. Unabsichtlich.
Und so manch Mega-Stones-Fan war noch niemals im Konzert bei denen.
Kann es das denn geben?!
Nicht mal 1989 in Weißensee, als die Karte "nur" 43,- Ostmark kostete und 2000 Light Years From Home Live-Weltpremiere hatte? Unglaublich aber eigentlich auch völlig egal.
Alle genossen die Tour durch die Sechziger und Siebziger mit Abstechern auch in neuere Zeiten. So mancher bekam Gänsehaut, als die ersten Töne von Gimmie Shelter oder You Can't Always Get What You Want erklangen.
Gegen viertel eins ließen wir uns dann auf unseren Patschfüßen vom Midnight Rambler aus dem Laden tragen.
Durchgeschwitzt.
Abgekämpft.
Zufrieden!
Saubere Arbeit, Dirty Work!
Danke und bis zum nächsten Mal, wo auch immer wir Euch hören werden
Ihr Frosch
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Sonntag, 10. Mai 2015
Sonntag, 3. Juni 2012
50 Jahre Rollende Steine
Ja, genau das war das Motto des Abends!
Wir leiteten dann auch die angesagte Fete auf die richtige Art und Weise ein; als Vorgruppe gab es die echten Stones mit dem 78-er Konzert "Some Girls" (Fort Worth, Texas. Sie erinnern sich, das, wo Mick die Igelithose und die bescheuerte rote Mütze trägt. Mann, was einem manchmal so durch den Kopf gehen mag, wenn man die alten Filme anschaut...) und danach Scorseses "Shine a Light" von 2008.
Jedenfalls zogen wir so eingestimmt in die Parkbühne Biesdorf, nicht zu zeitig, denn bereits 17:45 Uhr, bei schönstem Nachmittagssonnenschein also, begann der Abend. Und weil generell mieses Wetter angekündingt war, die Parkbühne weit im Osten liegt oder was auch immer, war es dort wider Erwarten doch nicht ganz ausverkauft.
Den Auftakt machten Mick and Stones mit dem singenden Roman (Diese Ähnlichkeit war einfach unglaublich. Ich frage ihn am Montag, ob er 'nen Zweitjob hat...), der nicht schlechter als Mick Jagger durch die Gegend hopste, ins Publikum rannte und hin wieder auch seinen Bauch gucken ließ. Es folgten Heart of Stone, die wir in anderer Besetzung schon in der Kiste erlebten; Wie stets, ganz ohne Schnörkel. Als Dritter im Bunde kam(en) Ed Stone.
Ich glaube, lediglich 'Brown Sugar' gab es zweimal, ehe das große Finale gegen 22:00 Uhr seinen Abschluss fand. Für gefühlte drei Minuten waren nochmal alle drei Bands auf der Bühne.
Wir gingen dann alle diszipliniert wie stets nach Hause, der eine oder andere mit Krücke oder Rollator, aber so ändern sich eben die Zeiten.
Und jetzt freuen wir uns bereits auf Melanie (Ja, die Melanie!) und Genesis ('The Path of Genesis' und 'abacab' an einem Abend. Das wird ja was.).
In diesem Sinne einen schönen Sonntag!
Ihr Frosch
Wir leiteten dann auch die angesagte Fete auf die richtige Art und Weise ein; als Vorgruppe gab es die echten Stones mit dem 78-er Konzert "Some Girls" (Fort Worth, Texas. Sie erinnern sich, das, wo Mick die Igelithose und die bescheuerte rote Mütze trägt. Mann, was einem manchmal so durch den Kopf gehen mag, wenn man die alten Filme anschaut...) und danach Scorseses "Shine a Light" von 2008.
Jedenfalls zogen wir so eingestimmt in die Parkbühne Biesdorf, nicht zu zeitig, denn bereits 17:45 Uhr, bei schönstem Nachmittagssonnenschein also, begann der Abend. Und weil generell mieses Wetter angekündingt war, die Parkbühne weit im Osten liegt oder was auch immer, war es dort wider Erwarten doch nicht ganz ausverkauft.
Den Auftakt machten Mick and Stones mit dem singenden Roman (Diese Ähnlichkeit war einfach unglaublich. Ich frage ihn am Montag, ob er 'nen Zweitjob hat...), der nicht schlechter als Mick Jagger durch die Gegend hopste, ins Publikum rannte und hin wieder auch seinen Bauch gucken ließ. Es folgten Heart of Stone, die wir in anderer Besetzung schon in der Kiste erlebten; Wie stets, ganz ohne Schnörkel. Als Dritter im Bunde kam(en) Ed Stone.
Ich glaube, lediglich 'Brown Sugar' gab es zweimal, ehe das große Finale gegen 22:00 Uhr seinen Abschluss fand. Für gefühlte drei Minuten waren nochmal alle drei Bands auf der Bühne.
Wir gingen dann alle diszipliniert wie stets nach Hause, der eine oder andere mit Krücke oder Rollator, aber so ändern sich eben die Zeiten.
Und jetzt freuen wir uns bereits auf Melanie (Ja, die Melanie!) und Genesis ('The Path of Genesis' und 'abacab' an einem Abend. Das wird ja was.).
In diesem Sinne einen schönen Sonntag!
Ihr Frosch
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