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Freitag, 14. Dezember 2018

...ist gerade unregelmäßig

Das volle Zitat lautet etwa:
"KLING-KLONG! Der Zugverkehr auf der U-Bahn-Linie 8 ist zurzeit unregelmäßig. Wir bitten um Entschuldigung."

Nö! Da das ja jeden Tag so ist, egal ob morgens auf dem Weg zur Arbeit oder abends wieder nach Hause, und da das ja auch für die Linien U6 und U9 und bestimmt noch weitere zutrifft, entschuldige ich das überhaupt nicht (mehr)!
Verkehrsbetriebe! Wenn Ihr schon nicht in der Lage seid, Eure Züge zu warten oder warten zu lassen (stattdessen lasst Ihr lieber die Fahrgäste warten!), um damit einen einigermaßen planmäßigen Zugverkehr aufrecht erhalten zu können, ändert doch wenigstens die blöden Ansagen, bei denen der normale Fahrgast ja bereits zusammenzuckt, wenn die "Glöckchen" aus den Lautsprechern erschallen.


Wie wäre es denn, immer nur den regelmäßigen Zugverkehr anzukündigen? Die Fahrgäste würden sich über so viel Entgegenkommen garantiert freuen.

Ein ziemlich ungehaltener U-Bahn-Fahrer,
Ihr Frosch nämlich

Sonntag, 14. Januar 2018

Mitsingen gefällig?

Ja, könnte man quasi...
Es war ja wie zu Hause zur Familienfeier: Da die Familie immer größer wird, wird der Platz am Tisch immer enger, jedenfalls zur Jahreszeit, die den Garten als Veranstaltungsort eher ausschließt.

Wir saßen also eng beisammen, so eng, dass die Teller zum reichhaltigen Abendbrot nicht (nebeneinander) auf den Tisch passten und man mit Messer und Gabel sehr vorsichtig hantieren musste, um den Nebenmann nicht zu verletzen. Am Sechsertisch zu zehnt...

Als es danach aber am Tisch eigentlich nur noch um den Platzbedarf der Gläser ging, entspannte sich die Situation, ...oder es lag daran, dass man nach Ertönen der ersten Takte kaum mehr auf derartige Nebensächlichkeiten achtete.
Roger mit seinen Evolutionären taktierte das Publikum, heizte gewissermaßen ein, ehe Mrs. Gordon mit Ihrer charmanten Art ganz beiläufig die Bühne betrat, dann aber sofort sehr stimmungsvoll (in doppelsinniger Weise bezüglich Stimme und Stimmung) loslegte.



Wirklich eine tolle Idee, mit Freunden in netter (enger) Umgebung zu Abend zu essen und dann mitreißenden Klängen zu lauschen, laut mitzusingen, mitzutrommeln, mitzuklatschen, mitzutanzen... Nee, zum Tanzen war es dann doch etwas suboptimal. Lediglich ein Pärchen wiegte sich zwischen den engen Tischreihen, ein zweites direkt am Eingang.
Dennoch, das war es ein Musikabend vom Feinsten, ...wir noch lange auf dem Nach-Hause-Weg wippten und uns kaum mehr am äußerst miserablen Berliner ÖPNV-Nachtverkehr störten.

Na dann!
Ihr Trommel-Frosch