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Sonntag, 20. August 2017

Das Wetter macht Musike!

Hah, ist der eine am letzten Freitag in der Biesdorfer Parkbühne (wiedermal) abgesoffen, hat es gleichzeitig in Köpenick den anderen erwischt...
BLUEWATER konnte offensichtlich die Instrumente retten und Jenny ihre Stimme, sodass gleich am nächsten Tag, husch-husch-husch, Daheim gespielt werden konnte. Daheim heißt die Kneipe, die sonst Kaulsdorfer Busch im Kaulsdorfer Busch hieß. Und etwas anders als früher, finden jetzt auch sommers Konzerte dort statt. Was sagen die Laubenpieper dazu?
Unsereiner hat nicht danach gefragt, aber pünktlich um zehn wurde schallschutztechnisch die Tür geschlossen.
Gemütlich war der Abend auf jeden Fall, und auch Don Marcos füllte den Part des neuen Gitarristen aus Sicht einiger Zuhörer und Tänzer schon ganz gut aus. Vielleicht ist ja das Ensemble so wieder komplett.


Im Kaulsdorfer Busch gilt zwar kein Fotoverbot, aber wer knipsen möchte, sollte wenigstens einen entsprechenden technischen Gegenstand dabei haben, aber wie stets im Busch, blieb die olle Knipskiste leider daheim...
Nun ja, es gab keine Currywurst, sondern gutbürgerliche Deutsche Küche, verschiedenes Gezapftes und jede Menge feiner Liköre und Leute von damals, bei denen der olle Frosch immer wieder ins Fettnäpfchen hopste, wenn er manchmal viel zu laut nachfragte: "Wer ist denn das?" und "Ach, den kennst Du schon von ganz früher?!".
Früher bedeutet hier die Zeit, als es noch ganze Täler von Ahnungslosen im Lande gab und auch Leute, die prinzipiell nur Ostmusik hörten, wenn sie von Engerling, Monokel oder Kerth gemacht war...

Mannomann, wie die Zeit rennt!
Ihr gemeiner Ohren-Frosch

PS:
Wir freuen uns jedenfalls schon auf weitere Veranstaltungen gleich um die Ecke im Grünen, und wer weiß, vielleicht geht man auch einfach nur mal zum Eisbeinessen hin...

Und noch ein PS:
Bluewater schafft es, die Lautstärke stets dem entsprechenden Etablissement anzupassen, egal ob Freilichtbühne, Saal oder winziger Gastraum. Die Froschohren finden es jedenfalls toll. Danke!

Sonntag, 1. Februar 2015

Der Januar verging aber schnell

Wir haben es geschafft.
Also wir haben den Januar geschafft und steuern quasi mit Riesenschritten auf Ostern zu. Die Insel Skye ist nicht mehr weit (temporär betrachtet), und man kann schon wieder an die Weihnachtseinkäufe denken. 
So zieht die Zeit dahin, ob man will oder nicht. Und besonders schlimm ist es, dass die Zeit immer schneller vergeht, je mehr Zeit man selbst schon verbraucht hat...


Also schnell mal alles erleben, was nicht unbedingt aufgeschoben werden sollte: 
Glühwein und (nachgeholtes) Weihnachtsbaumverbrennen in Kaulsdorf. Dazu im Schneeregenniesel Musikvideos, die unsereiner einst nie gesehen hat und Musik, die unsereiner einst von den Bändern verbannt hat. Na ja, so krass hat eine gewisse Fröschin es nicht gesehen. Schon vor vielen Jahren, sehr langer Zeit, hat selbige über die Disko in der "Wirtschaft" (Studentenclub der WiWis [Wirtschaftswissenschaftler]) in Merseburg gemeckert... 
Aber wirklich mal. Jeder wusste doch, dass dort z.B. donnerstags nur Doors gespielt würden.

Trotzdem, oder sogar der fortschreitenden Lebenszeit geschuldet, hat es bei Uwe im Busch sehr viel Spaß gemacht.

Ein Verweilen war dennoch nicht möglich, so man sich eben auf ein paar Bierchen und Glühweinchen und Bratwürstchen dort beschränkte, ehe es geschwind in die Kiste ging. ...nee, der Klub ist gemeint.



Engerling spielten auf und spielten ganz ohne Musikergäste wieder ihre eigenen Musik: Engerling, etwas Stones, dann Beatles (als Gegengewicht quasi), ...na Sie wissen schon. 

Und obwohl die Rolle des Eintänzers den Patschefüßen eher schlecht steht, konnte unsereiner den Moll-Blues (wiedermal der Eröffnungstitel, diesmal aber nicht außen vor und nicht verpasst...) nicht einfach so vergehen lassen.

Nach zwölf mussten die Maikäferlarven dann auch noch Zugaben spielen, weil das Kistenpublikum sie sonst nicht hätte gehen lassen. Ganz bestimmt ein schöner Geburtstag für Fred, der viele Bekannte und Freunde auf Appelschnaps einlud. Danke auch dafür.


Und wie lässt sich so ein Abend würdig abschließen?
Wicked Wendy scheint eigentlich nur dafür abgefüllt worden zu sein, aus welchem Haus auf Islay sie auch stammen mag...

Jetzt sehr rauchig, voll bluesig und kein bisschen müde!
Ihr Frosch

Samstag, 31. Januar 2015

Schnee, Schnee, Schnee!

Da sind also doch noch drei bis vier Schneeflocken über unser Land hergefallen...
Ich hab's gewünscht, und ehrlich gesagt wünsche ich mir sogar noch etwas mehr davon.

Aber für die Trübsalbläser hier und da gibt es einen Streif am Horizont - also aus meiner Perspektive. Sie müssten wohl schon etwas in die Hocke gehen...


Nun ja, bestimmt wird bald alles matschig sein, aber dennoch lassen wir uns nachher nicht vom "Neujahrsfeuer" im Kaulsdorfer Busch abhalten, und bei Engerling in der Kiste werden wir auch noch 'ne kesse Sohle aufs Parkett legen. Sagt man doch so bei Ihnen, oder?

Wozu doch Patschefüße so alles gut sein können...

Schönes Wochenende!
Ihr Frosch

Samstag, 29. März 2014

Move Over bei Kaffee und Currywurst

Dank findiger Pfadfindereigenschaften gelang es uns, gleich hinter'm Busch um die Ecke die Gartenkneipe zu finden, wo man die zwei monochromen Stufen am Eingang leicht übersieht und dann aber mit gebrochenem Knöchel einen netten Musikabend beim Musikantenclub verbringen kann.
Unsereiner hatte Glück: außer einer kleinen Schwellung schien alles gesund.

Da sitzt man also im Gastraum, kommt sofort mit anderen Gästen ins Gespräch und lauscht dann mit etwa dreißig weiteren Zuhörern der ebenerdig aufspielenden Kapelle.
Gestern also die Band, deren Singstimme ganz den Stil von Janis Joplin pflegt: Bluewater mit Jenny Kallbis, dem zierlichen Energiebündel mit der grandiosen Stimme.
Aber auch jeder der anderen Künstler stellte ausführlich sein Instrument vor. Kulle sang sogar und spielte.

Nun ja, im Gastraum gab es immerhin zwei Typen, von denen der eine überhaupt kein Schlagzeug spielen konnte und der andere überhaupt keine Mundharmonika...
Ansonsten schienen alle irgendwie vom Fach zu sein, von der Seite, die sonst auf der Bühne zu Hause ist, statt davor. Bestimmt eine gute Kulisse für die eine oder andere spontane Bluessession.

Apropos Kulisse: wäre wohl nicht dieser gewaltige Tisch mitten auf der Tanzfläche, hätten bestimmt mehr als zwei ihr Tanzbein geschwungen. So saß unsereiner nur da, vor Bier oder Kaffee, und wippte und klopfte im Takt der bekannten Titel, dabei aber doch irgendwie sehr konzentriert, die Currysoße nicht durch die Gegend zu verspritzen.


Eine prima Entdeckung, zu der sich absolut lohnt, irgendwie die Veranstaltungspläne zu ergattern, was ja vielleicht ab sofort auch klappt. Die Webseite ist hier leider etwas hinterm Mond mit Terminen vom vorletzten Jahrzehnt...

Wir sehen uns garantiert wieder dort!
Ihr Frosch

PS:
Die olle Knipskiste hat diesmal versagt, und ich hab's leider nicht bemerkt.
Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Absolut festgewachsen

Ja, festgewachsen am S-Bahnhof Kaulsdorf!

Ich kam gerade von Paulis Tümpel - nochmals ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG! - etwas Bier intus, etwas Bowmore intus, und stand an der Haltestelle des 399-er am S-Bahnhof.

Als der 164-er kam, dachte ich an Bluewater im Kaulsdorfer Busch, eine mir bis jetzt völlig unbekannte Kneipe bei den Kaulsdorfer Seen - und eigentlich sollte mir hier jeder See, jeder Tümpel, jede Lokalität bekannt sein...



Ich dachte so bei mir, "Bluewater spielen bestimmt noch 'ne Stunde", und konnte mich dennoch überhaupt nicht rühren um einfach den 164-er, der sich ja von zu Hause mehr und mehr entfernen sollte, zu besteigen.

Festgewurzelt!
Festgewachsen im täglichen Einerlei, unfähig die Schranke des Unüblichen zu übersteigen. Na, ich bin mir ja einer!

Jetzt, da ich weiß, was für Einer ich bin, wird mir das aber bestimmt nicht nochmal passieren. Ich gelobe, fortan spontaner zu sein, auch wenn mir die Blase drückt!

Bitte seien Sie nachsichtig mit Ihrem Urteil und glauben Sie mir.
Auf jeden Fall werde ich ab sofort auch die Termine im Kaulsdorfer Busch verfolgen.

Aber seien auch Sie ab jetzt etwas spontaner!
Ihr Frosch