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Freitag, 3. Februar 2017

Ein ganzer Januar ohne Blogeintrag?

Manchmal fällt einem überhaupt nichts ein, wenn man das Weltgeschehen (ganz aus der Ferne) beobachtet. Weder Tragweite mancher Ereignisse, noch (Irr)Witz der vergangenen fünf Wochen sind irgendwie zu toppen!
Bange wird einem, wenn man bedenkt, wie unbedarft so manch' Politiker vielleicht aufs rote Knöpfchen drücken lassen könnte... Hoffen wir, die Welt bleibt bestehen. Uneins wie immer, mit oder ohne Mauer(n), und suchen wir doch auch gleich wieder den vergilbten Ariernachweis aus alten Schuhkartons heraus. Man weiß ja nie.

Irgendwie glaubt man glauben zu müssen, dass Menschen lernfähig sind. Doch allein dieser Gedanke wurde ja hier im und am Tümpel schon mindestens zwei Mal widerlegt.
Also glaubt man des Glaubens willen, dass so manche philosophischen Überlegungen auch Ausnahmen zulassen dürfen und schwenkt gedanklich sogleich zu Angenehmeren:
Rodeln mit den Enkelkindern,
seltene Whiskies verkosten mit Freunden,
am lodernden Kaminfeuer sitzen und dabei dem Schneegestöber draußen zuschauen.

...jedenfalls kam unsereiner so ganz gut durch den ersten Monats des Jahres 2017.


Nun also mit dreiunddreißigtägiger Verspätung vom zugefrorenen Tümpel:
Ihnen ein schönes "Neues" Jahr!
Ihr schlummernder Frosch

Mittwoch, 12. Juni 2013

Die Zeit der milden Nächte...

...hat bereits begonnen.
Selbst in Edinburgh war es die letzten Tage schön warm, wurde mir berichtet, und zwar von den Leuten, die dort den Octomore/5_169 (10 Pound Sterling für 25 ml mit 169 ppm Phenol; Ochdamh-mòr) probiert hatten. Die Lage in den Hochwasserregionen im Süden und Osten entspannt sich langsam. Google spioniert Skype-Nutzern hinterher, Mr. Devlin von der NSA wurde entlarvt (als ob wir das nicht schon seit Prokops Unterschenkel wussten...) während unsereiner sich mit einem geplanten und begonnenen Providerwechsel abmüht. Aber auch hier ist alles noch viel schlimmer, als oftmals in der c't beschrieben.
Die Ägypter protestieren, die Griechen schalten die staatlichen Sender ab, unser Selbstverteidigungsminister wirft dicke Geldbündel aus seinen Drohnen, über Syrien wird schon kaum noch berichtet...



Eigentlich sehnt man doch das Sommerloch herbei!
Mit Sommerloch verbindet unsereiner, dass einfach nichts weltbewegendes passiert, und die Nachrichtenagenturen Nebensächlichkeiten herauskramen müssen, um die Printmedien irgendwie füllen zu können, man aber gleichzeitig in milden Nächten gemütlich am Tümpel hockt.
Oder aber man härtet sich so sehr ab, dass einem das wie ein Sommerloch vorkommt, egal wie dramatisch alles ist.

So ein dickes Fell wäre aber doch ganz schön blöd, weil man dann ja den ersehnten Urlaub nicht richtig fühlen und genießen (!) kann. Und urlaubsreif sind wir doch irgendwie alle...

Nur noch ein paar Wochen!
Ihr Frosch

PS:
Vergessen Sie bloß nicht, Ihre E-Mails rechtzeitig umzuleiten und Ihr Diensthandy unbedingt abzuschalten!
Ansonsten brauchen Sie nach Ihrem Urlaub ja gleich wieder Urlaub. Das wäre ziemlich doof, zumal die diagnostischen Kriterien für Depression oder Burn-out oder allem, was mit der Matschbirne zu tun hat, geändert worden sind.