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Samstag, 8. Mai 2010

Kidnapping und Mord in Kaulsdorf

[Gastkommentar vom Raben]

DeRR FRRosch kann heute nicht selbst schRReiben. ERR kann überhaupt nicht mehRR selbst schRReiben.

Am 3. Mai 2010 hat ein NachbaRR eRRnst gemacht:
In deRR Annahme, das GRRundstück sei für eine Woche verwaist oder wenigstens unbeobachtet, dRRang eRR ein und 'entfeRRnte' (habe ich doch gut gesagt, oder?) die etwa sechzig ansässigen hochzeitsgestimmten FRRösche bis auf den alten SchRReibeRRling hier:



Wie? Ja, das fRRage ich mich auch. Um im Sumpf und in den Falten und Spalten alles RRatzeputz auszumeRRzen, muss man schon geschickt voRRrgehen odeRR abeRR mit StRRom...
Jedenfalls kann ich nun das Getuschel im Tümpel hieRR abmelden, denn es gibt nichts mehRR zu melden!

Schade eigentlich, denn deRR FRRosch hat miRR immeRR ganz gut gefallen, auch, wenn deRR immeRR was Blödes oder gänzlich Unwichtiges zu sagen hatte. Naja, FeieRRabend ist eben FeieRRabend.
...und das diesmal faktisch und nicht fiktiv, wie sonst [Danke GK für dieses Zitat vom anderen Planeten].

Bleiben Sie wenigstens am Leben!
IhRR RRabe

PS:
Ja Siggi, deRR Umzug nach Leipsch deRR beiden AuseRRwählten fällt eRRst mal aus. MiRR tut's auch leid, abeRR mal ehRRlich, iRRgendwie sind die QuakfRRösche doch selbst schuld, oder?
NatuRR wollen wiRR zwaRR alle haben, abeRR bitte schön leise und möglichst RRechtwinklig und am liebsten sogaRR aus Plaste (das ist 'Plastik'). Und weRR mal wiRRklich FRRoschgequake höRRen möchte, kann sich ja auch eine CD einlegen...

Sagen Sie mal, dieses ganze FRRühlingsgezwitscheRR, geht Ihnen das nicht auch auf den Keks? Rotschwänzchen hin, Nachtigall her, wo ist IhRR LuftgewehRR?!

Sonntag, 6. Dezember 2009

Kaulsdorf 2009 um 17:46 Uhr

Oh, oh, oh, hoffentlich ist Felix nicht mit der gesamten Sippe von der Küste auf den auch so großartig angekündigten Kaulsdorfer Weihnachtsmarkt gegangen. Peinlich! Es gab weder Schmied, noch ein Zelt der Templer. Stattdessen illuminierte die Polizei mit Blaulicht die dunstige Luft.
Zu gerne hätten die unter den Umhang des einzigen einsamen Ritters, der dort am 5.12. gesehen worden ist, geschaut, um das Schwert zu suchen. Aber mal ehrlich, was hätte er mit einem Schwert dort anfangen sollen?



Zum Trost gab es Punsch!?
Falsch gedacht, denn das berühmte Rezept aus dem Hause Schilkin wurde nicht umgesetzt. Es gab Punsch, notariell beglaubigt, aus 'Glühwein und sonst nichts' hergestellt.

Der Ritter zog nach einem Rundgang gegen dreiviertel sechs ab. Mit hängenden Schultern und traurigem Gemüt und schweigsamen Gefolge. Der kleine Trupp zerstreute sich auch sogleich. Einer ging zum Copelius-Konzert, die anderen zu Larkin in die Kiste nach Hellersdorf.

Das hob alles wieder aus der Traufe. Es war großartig! Die Stimmung im Klub sucht ohnehin seinesgleichen. Nach zwanzig Jahren war die Zeit auch wieder reif für die gute alte Soljanka und das berühmte Toast Hawaii. Klubkost wie früher.

Larkin spielte auf, dass es die reinste Freude war, das Tanzbein mächtig zuckte und nur hin und wieder durch ein kühles Hasseröder gebremst werden konnte. Wem muss ich berichten, dass das Durchschnittsalter des Publikums genau dem der Parkbühnenbesucher in Biesdorf entsprach?
Jedenfalls hampelte und hoppelte und tanzte und hüpfte der einsame Ritter zu irischen und schottischen und so ähnlichen Klängen, den angeknacksten Abend völlig vergessend.

Niemand ahnte, dass er sich ursprünglich garnicht für die Band gewandet hatte...

Was es nicht so alles gibt!
Ihr Frosch

Montag, 12. Oktober 2009

Globale Erwärmung auch in Kaulsdorf

So ein Mist, aber es ist wirklich soweit! Es regnet nun schon seit Tagen, aber in einigen Pfühlen (Schreibt sich die Mehrzahl von 'Pfuhl' wirklich so?) gibt es dennoch kaum Wasser. Ja, hier in Kaulsdorf! Keine Ahnung, wieso. Sagen Sie es mir doch!



Ich denke ja, das Klima ist im Eimer, Zwei-Grad-Gequatsche hin und her!

Zum Glück ist mein Teich voller Wasser, und ich teile gerne. Also Ihr Asylfrösche kommt alle in unsere kleine Oase, solange es hier noch schön ist. Noch ist Platz, auch wenn mancher Nachbar im nächsten Mai am liebsten Gift reinkippen würde. Aber lassen wir dieses Geunke lieber noch 'ne Weile bleiben, und malen auch den Teufel noch nicht an die Wand.
Eigentlich wollte ich Ihnen heute erzählen und auch zeigen, wie sich jetzt die Seerosen zurückziehen, wie die Algen absinken, wie das Schilf braun wird, aber ich bin wieder mal weit abgeschweift.
Nun ja, ganz unwichtig scheint ja das soeben Gesagte auch nicht gewesen zu sein...

Ich hoffe, wir lesen uns bald wieder!
Ihr Frosch