Jedenfalls geht es dabei wohl einzig darum, seine Gedanken, Erlebnisse, Eindrücke, Fantasien usw., gespickt mit lustigen Bildchen, Fotos oder Videoschnipseln, durch die Gegend zu streuen.
...ist ja auch manchmal gar nicht soooo uninteressant. Trotzdem ist man dabei so eine Art Gedankenexhibitionist, der darauf lauert, dass der Blog-Voyeur über einen herfällt, was sich hoffentlich überdeutlich an der Besucherstatistik ablesen lässt. Aber auch angesichts schlechter Besucherzahlen lässt sich der echte Blogger nicht entmutigen und labert und schreibt seinen Senf weiterhin in die Cloud. Unerhört.
Das ist doch aber mal was! Es müssen keine Bäume sterben!
Eingedenk solcher Überlegungen könnte man sich doch wahrhaftig selbst auf die Schulter klopfen. Man tut ja was für den Regenwald, kämpft quasi gegen die globale Erwärmung, und man kann verächtlich an Buchhandlungen vorüber gehen, deren teilweise unverkäuflicher Inhalt gewissermaßen zum Zellulosehimmel schreit.
Aber was wollte ich Ihnen eigentlich hiermit sagen?
Nischt, außer, dass es absolut beeindruckend ist, nachts am Teich zu sitzen und in netter Gesellschaft einen herrlichen Stoff zu genießen, der irgendwie aus schottischer Sparsamkeit resultierte und auf Grund der Einzigartigkeit alter, gebrauchter Fässer (leider) meist unwiederholbare Genüsse provoziert. Kein Single Malt ist wie der andere, mal besser, mal schlechter, und dennoch gibt es hin und wieder auch ganz herausragende Tropfen.
Sieht man mal davon ab, dass Lagavulin [Lag a' Mhuilinn] (oder der Mutterkonzern) seinen Whisky einfärbt, dürfte man durchaus den Distillers Edition dazu rechnen. Ganz sicher!
Das wären also Momente, die einen das Drumherum und das weltweite Elend, die ökologische Krise und alles, was noch so depressiv machen könnte, vergessen lässt:
Genießen gegen die Krise!
(Nicht "Saufen gegen den Frust!")
Ja, mehr möchte ich jetzt gar nicht sagen. Machen Sie sich doch Ihren eigenen Reim darauf, geben Sie doch Ihren eigenen Senf dazu, oder setzen Sie sich einfach nachts ans Lagerfeuer. Das bisschen CO2 macht den Kohl garantiert auch nicht mehr fett...
Slàinte mhath!
Ihr Genussfrosch
PS:
Meinem einen Freund, der sich ganz anderen Genüssen hingibt, als es mit den schnöden weltlichen Dingen möglich wäre, alles Gute zum Geburtstag. Bleib gesund!
Mittwoch, 19. Juni 2013
Mittwoch, 12. Juni 2013
Die Zeit der milden Nächte...
...hat bereits begonnen.
Selbst in Edinburgh war es die letzten Tage schön warm, wurde mir berichtet, und zwar von den Leuten, die dort den Octomore/5_169 (10 Pound Sterling für 25 ml mit 169 ppm Phenol; Ochdamh-mòr) probiert hatten. Die Lage in den Hochwasserregionen im Süden und Osten entspannt sich langsam. Google spioniert Skype-Nutzern hinterher, Mr. Devlin von der NSA wurde entlarvt (als ob wir das nicht schon seit Prokops Unterschenkel wussten...) während unsereiner sich mit einem geplanten und begonnenen Providerwechsel abmüht. Aber auch hier ist alles noch viel schlimmer, als oftmals in der c't beschrieben.
Die Ägypter protestieren, die Griechen schalten die staatlichen Sender ab, unser Selbstverteidigungsminister wirft dicke Geldbündel aus seinen Drohnen, über Syrien wird schon kaum noch berichtet...
Eigentlich sehnt man doch das Sommerloch herbei!
Mit Sommerloch verbindet unsereiner, dass einfach nichts weltbewegendes passiert, und die Nachrichtenagenturen Nebensächlichkeiten herauskramen müssen, um die Printmedien irgendwie füllen zu können, man aber gleichzeitig in milden Nächten gemütlich am Tümpel hockt.
Oder aber man härtet sich so sehr ab, dass einem das wie ein Sommerloch vorkommt, egal wie dramatisch alles ist.
So ein dickes Fell wäre aber doch ganz schön blöd, weil man dann ja den ersehnten Urlaub nicht richtig fühlen und genießen (!) kann. Und urlaubsreif sind wir doch irgendwie alle...
Nur noch ein paar Wochen!
Ihr Frosch
PS:
Vergessen Sie bloß nicht, Ihre E-Mails rechtzeitig umzuleiten und Ihr Diensthandy unbedingt abzuschalten!
Ansonsten brauchen Sie nach Ihrem Urlaub ja gleich wieder Urlaub. Das wäre ziemlich doof, zumal die diagnostischen Kriterien für Depression oder Burn-out oder allem, was mit der Matschbirne zu tun hat, geändert worden sind.
Selbst in Edinburgh war es die letzten Tage schön warm, wurde mir berichtet, und zwar von den Leuten, die dort den Octomore/5_169 (10 Pound Sterling für 25 ml mit 169 ppm Phenol; Ochdamh-mòr) probiert hatten. Die Lage in den Hochwasserregionen im Süden und Osten entspannt sich langsam. Google spioniert Skype-Nutzern hinterher, Mr. Devlin von der NSA wurde entlarvt (als ob wir das nicht schon seit Prokops Unterschenkel wussten...) während unsereiner sich mit einem geplanten und begonnenen Providerwechsel abmüht. Aber auch hier ist alles noch viel schlimmer, als oftmals in der c't beschrieben.
Die Ägypter protestieren, die Griechen schalten die staatlichen Sender ab, unser Selbstverteidigungsminister wirft dicke Geldbündel aus seinen Drohnen, über Syrien wird schon kaum noch berichtet...
Eigentlich sehnt man doch das Sommerloch herbei!
Mit Sommerloch verbindet unsereiner, dass einfach nichts weltbewegendes passiert, und die Nachrichtenagenturen Nebensächlichkeiten herauskramen müssen, um die Printmedien irgendwie füllen zu können, man aber gleichzeitig in milden Nächten gemütlich am Tümpel hockt.
Oder aber man härtet sich so sehr ab, dass einem das wie ein Sommerloch vorkommt, egal wie dramatisch alles ist.
So ein dickes Fell wäre aber doch ganz schön blöd, weil man dann ja den ersehnten Urlaub nicht richtig fühlen und genießen (!) kann. Und urlaubsreif sind wir doch irgendwie alle...
Nur noch ein paar Wochen!
Ihr Frosch
PS:
Vergessen Sie bloß nicht, Ihre E-Mails rechtzeitig umzuleiten und Ihr Diensthandy unbedingt abzuschalten!
Ansonsten brauchen Sie nach Ihrem Urlaub ja gleich wieder Urlaub. Das wäre ziemlich doof, zumal die diagnostischen Kriterien für Depression oder Burn-out oder allem, was mit der Matschbirne zu tun hat, geändert worden sind.
Sonntag, 26. Mai 2013
Deutscher Fußball vs. English Weather
Das war ja wohl ein schlechter Tausch! Wir haben denen unseren Fußball gegeben und haben dafür deren Wetter bekommen... Ob wir dieses miese Geschäft erneut machen würden?
Na klar!
So kam am Wochenende der Blues nach Biesdorf, direkt in die Parkbühne. Und wieder musste man fragen, ob die nicht endlich die Sektorengrenzen aufmachen könnten?!
Jedenfalls war nicht viel Besuch dort, und deshalb war das Ereignis, das Power-Park-Blues-Festival, eher ein sehr intimes Ereignis. Eigentlich schön für die Zuhörer, aber die Bands werden damit sicherlich keine Euro-Millionäre...
Am ersten Abend, das war der, bei dem noch die ganze Arbeitswoche in den Knochen der Kunden steckte, kamen Bluewater und huldigten Janis Joplin, die ja auch inzwischen 70 wäre.
Danach spielten die Thüringer mit dem Hund - Dogma'n. Der Hund (Seinen Namen konnte er mir nicht sagen. Ich glaube, er hat mich einfach akustisch nicht verstanden...) lag nicht nur auf der Bühne rum, sondern futterte sich auch durch so manchen Wurstzipfel der Besucher.
Monokel, also die Kraftblueser, krönten dann als Abschlussband den Abend.
Für den Sonnabend gab es dann gleich mehrere Hindernisse für eine gefüllte Parkbühne:
Zuerst war da das nach England vergebene Deutsche Fußballfinale, es gab E-Sports-Meisterschaften und ein absolut bekacktes Wetter, offensichtlich importiert aus UK, oder aber einer der Künstler hat es mitgebracht.
Und wer könnte mir da wohl einfallen?!
Bleibt man bei diesem Wetter nicht lieber in seinen vier Wänden, im Haus?
Wie Sie sehen können, wagten sich auch nur Wenige ins Freie. Und diese Wenigen ließen sich von Dirty Past, Joris Hering und Mike Seeber begeistern und als Höhepunkt des ganzen Wochenendes, von der Regenlieferantin Connie Lush...
Na ja, vielleicht tue ich ihr hier Unrecht, aber mal ehrlich, woher sollte diese ganze Feuchtigkeit denn sonst kommen Ende Mai?
Für mich war die Feuchtigkeit OK, aber etwas wärmer hätte es auch für unsereinen sein können. Na ja, so musste man sich eben an den Klängen wärmen und den raren Körperkontakt pflegen.
Für die ganz harten und Ausharrenden gab es am Ende noch frisch belichtete Fotos mit Autogrammen des jeweiligen persönlichen Favoriten des Abends.
Manchmal hat der Fred aber auch Ideen!
Also dann, bis zum nächsten Mal!
Ihr bluesiger Frosch
PS:
Diese beiden Tage (24.5. und 25.5.) sind Geburtstage von Ex-Freundinnen. Deshalb die Kälte und der Regen?
Man kann wirklich nie genau wissen...
Na klar!
So kam am Wochenende der Blues nach Biesdorf, direkt in die Parkbühne. Und wieder musste man fragen, ob die nicht endlich die Sektorengrenzen aufmachen könnten?!
Jedenfalls war nicht viel Besuch dort, und deshalb war das Ereignis, das Power-Park-Blues-Festival, eher ein sehr intimes Ereignis. Eigentlich schön für die Zuhörer, aber die Bands werden damit sicherlich keine Euro-Millionäre...
Am ersten Abend, das war der, bei dem noch die ganze Arbeitswoche in den Knochen der Kunden steckte, kamen Bluewater und huldigten Janis Joplin, die ja auch inzwischen 70 wäre.
Danach spielten die Thüringer mit dem Hund - Dogma'n. Der Hund (Seinen Namen konnte er mir nicht sagen. Ich glaube, er hat mich einfach akustisch nicht verstanden...) lag nicht nur auf der Bühne rum, sondern futterte sich auch durch so manchen Wurstzipfel der Besucher.
Monokel, also die Kraftblueser, krönten dann als Abschlussband den Abend.
Für den Sonnabend gab es dann gleich mehrere Hindernisse für eine gefüllte Parkbühne:
Zuerst war da das nach England vergebene Deutsche Fußballfinale, es gab E-Sports-Meisterschaften und ein absolut bekacktes Wetter, offensichtlich importiert aus UK, oder aber einer der Künstler hat es mitgebracht.
Und wer könnte mir da wohl einfallen?!
Bleibt man bei diesem Wetter nicht lieber in seinen vier Wänden, im Haus?Wie Sie sehen können, wagten sich auch nur Wenige ins Freie. Und diese Wenigen ließen sich von Dirty Past, Joris Hering und Mike Seeber begeistern und als Höhepunkt des ganzen Wochenendes, von der Regenlieferantin Connie Lush...
Na ja, vielleicht tue ich ihr hier Unrecht, aber mal ehrlich, woher sollte diese ganze Feuchtigkeit denn sonst kommen Ende Mai?
Für mich war die Feuchtigkeit OK, aber etwas wärmer hätte es auch für unsereinen sein können. Na ja, so musste man sich eben an den Klängen wärmen und den raren Körperkontakt pflegen.
Für die ganz harten und Ausharrenden gab es am Ende noch frisch belichtete Fotos mit Autogrammen des jeweiligen persönlichen Favoriten des Abends.
Manchmal hat der Fred aber auch Ideen!
Also dann, bis zum nächsten Mal!
Ihr bluesiger Frosch
PS:
Diese beiden Tage (24.5. und 25.5.) sind Geburtstage von Ex-Freundinnen. Deshalb die Kälte und der Regen?
Man kann wirklich nie genau wissen...
Mittwoch, 22. Mai 2013
Alles, was man im Garten so findet...
...kann man zu einem sehr schmackhaften Eintopf verarbeiten, vorausgesetzt, man verzichtet völlig auf Fertigscheiß und Einheitsgewürze. Na gut, Salz, Pfeffer und Lorbeerblatt sollen erlaubt sein, womit Sie schon fast das Rezept vorliegen haben.
Kennen Sie Dornische Kohlsuppe?
Ganz einfach, es ist nämlich ein gewöhnlicher Dornischer Eintopf mit Paprika, Paradiesäpfeln, Erdäpfeln, Möhren und falls Sie es mögen, noch mit Pineäpfeln. Und wenn man dann noch einen Kohlkopf irgendwo findet, der sowieso weg muss, wird daraus eben eine Dornische Kohlsuppe. Es ist wirklich nicht mehr.
Natürlich geht die Reihenfolge anders, womit wir sogleich beim "Rezept" wären. Ach so, Maßangaben gibt es nicht. Machen Sie einfach alles nach Schnauze, und lassen Sie ruhig mal das Eine oder Andere weg. Sie werden dann jedes Mal einen etwas anderen leckeren Eintopf kochen.
Nehmen Sie einen schön großen Kupferkessel, der über dem Feuer hängt und geben Sie Wasser hinein. Ein paar geviertelte Zwiebeln, zwei, drei Lorbeerblätter und Liebstöckel (frisch gepflückt, viel oder wenig). Da hinein geben Sie das herzhafte Fleisch und die Knochen (z. B. Rippchen oder Kamm, große oder kleine Stückchen, auch gesalzen oder gepökelt oder geräuchert).
Während das Ganze ein oder zwei Stunden ordentlich kocht (die Dauer hängt von der Größe der Fleischstückchen ab) schnippeln Sie einfach Ihren Garten leer, aber achten Sie darauf, dass im Süden das Gemüse eher bissfest und nicht zu fein zugeschnitten gemocht wird. Kartoffeln werden dort stets längs geviertelt oder gesechstelt.
Was findet man denn so alles?
Porree, Paprika, scharfe Paprika, Tomaten, Sellerie, Kartoffeln, Petersilie und Petersilienwurzel, Möhren, Weißkohl, Wirsingkohl, Kümmel, Knollenfenchel... Ich kenn' ja Ihren Garten nicht.
Ja, und das kommt alles gleichzeitig hinein, wenn das Fleisch fast gar ist. Jetzt wird auch noch fehlendes Wasser aufgefüllt, und zwar mit Bier. Nur soviel, dass alles gerade mal so bedeckt ist. Pfeffer und etwas Salz kommen natürlich auch noch rein.
Dann dauert es nur noch eine knappe halbe Stunde, und Ihr Süppchen ist fertig. Fix und fertig!
Gerührt und ggf. abgeschmeckt wird nur mit einem hölzernen Löffel. Gehen Sie keinesfalls mit einem Edelstahllöffel in die Suppe hinein! Das würde nichts machen, aber es gehört sich eben nicht.
Lassen Sie es sich schmecken, und erzählen Sie mir am Freitag in der Parkbühne, wie Ihr Eintopf geworden ist.
Ihr Suppenfrosch
Kennen Sie Dornische Kohlsuppe?
Ganz einfach, es ist nämlich ein gewöhnlicher Dornischer Eintopf mit Paprika, Paradiesäpfeln, Erdäpfeln, Möhren und falls Sie es mögen, noch mit Pineäpfeln. Und wenn man dann noch einen Kohlkopf irgendwo findet, der sowieso weg muss, wird daraus eben eine Dornische Kohlsuppe. Es ist wirklich nicht mehr.
Natürlich geht die Reihenfolge anders, womit wir sogleich beim "Rezept" wären. Ach so, Maßangaben gibt es nicht. Machen Sie einfach alles nach Schnauze, und lassen Sie ruhig mal das Eine oder Andere weg. Sie werden dann jedes Mal einen etwas anderen leckeren Eintopf kochen.
Nehmen Sie einen schön großen Kupferkessel, der über dem Feuer hängt und geben Sie Wasser hinein. Ein paar geviertelte Zwiebeln, zwei, drei Lorbeerblätter und Liebstöckel (frisch gepflückt, viel oder wenig). Da hinein geben Sie das herzhafte Fleisch und die Knochen (z. B. Rippchen oder Kamm, große oder kleine Stückchen, auch gesalzen oder gepökelt oder geräuchert).
Während das Ganze ein oder zwei Stunden ordentlich kocht (die Dauer hängt von der Größe der Fleischstückchen ab) schnippeln Sie einfach Ihren Garten leer, aber achten Sie darauf, dass im Süden das Gemüse eher bissfest und nicht zu fein zugeschnitten gemocht wird. Kartoffeln werden dort stets längs geviertelt oder gesechstelt.
Was findet man denn so alles?
Porree, Paprika, scharfe Paprika, Tomaten, Sellerie, Kartoffeln, Petersilie und Petersilienwurzel, Möhren, Weißkohl, Wirsingkohl, Kümmel, Knollenfenchel... Ich kenn' ja Ihren Garten nicht.
Ja, und das kommt alles gleichzeitig hinein, wenn das Fleisch fast gar ist. Jetzt wird auch noch fehlendes Wasser aufgefüllt, und zwar mit Bier. Nur soviel, dass alles gerade mal so bedeckt ist. Pfeffer und etwas Salz kommen natürlich auch noch rein.
Dann dauert es nur noch eine knappe halbe Stunde, und Ihr Süppchen ist fertig. Fix und fertig!
Gerührt und ggf. abgeschmeckt wird nur mit einem hölzernen Löffel. Gehen Sie keinesfalls mit einem Edelstahllöffel in die Suppe hinein! Das würde nichts machen, aber es gehört sich eben nicht.
Lassen Sie es sich schmecken, und erzählen Sie mir am Freitag in der Parkbühne, wie Ihr Eintopf geworden ist.
Ihr Suppenfrosch
Mittwoch, 8. Mai 2013
Meine verehrten Damen und Herren!
Sie müssen sich entscheiden.
Der Eine kann es leicht, der Andere überlegt ewig hin und her, was das Beste wär'. Etwas Zeit ist ja noch, und eigentlich ist doch jedem bereits klar, wohin die Reise geht: Fußball gucken, vielleicht sogar auf eilig eingerichteter Fanmeile oder eben Biesdorfer Parkbühne - Blues pur und non stop.
Ich weiß natürlich, was ich mache.
Damals war's (Geschichten aus dem alten Berlin?!), als wir uns stets mittwochs auf ein Bier verabredeten und in die Kneipe gingen. Da waren mittwochs nämlich Plätze frei, weil so mancher zu Hause Fußball gucken musste. Und in den Kneipen gab es ja keine Fernseher, und schon gar keine, die evtl. Westfernsehen verbreiteten.
Das waren Zeiten!
Heutzutage wird man ja überall (sogar beim Mexikaner) mit Fußballübertragungen auf Großbildleinwand oder Riesenplasmabildschirm drangsaliert, aber sicher nicht in der Parkbühne!
Ich muss es mir unbedingt vormerken, denn sogar der Glatte kommt und Hinz und Kunz, und dann geht es bestimmt ordentlich ab!
Freitag, 24. Mai 2013
Sonnabend, 25.Mai 2013
Bis dann also!
Ihr Frosch
PS:
Was machen eigentlich die, die weder Fußball, noch Blues mögen? Gute Frage, nicht wahr?
Und Fred, öl' doch bitte schon mal den Zapfhahn.
Der Eine kann es leicht, der Andere überlegt ewig hin und her, was das Beste wär'. Etwas Zeit ist ja noch, und eigentlich ist doch jedem bereits klar, wohin die Reise geht: Fußball gucken, vielleicht sogar auf eilig eingerichteter Fanmeile oder eben Biesdorfer Parkbühne - Blues pur und non stop.
Ich weiß natürlich, was ich mache.
Damals war's (Geschichten aus dem alten Berlin?!), als wir uns stets mittwochs auf ein Bier verabredeten und in die Kneipe gingen. Da waren mittwochs nämlich Plätze frei, weil so mancher zu Hause Fußball gucken musste. Und in den Kneipen gab es ja keine Fernseher, und schon gar keine, die evtl. Westfernsehen verbreiteten.
Das waren Zeiten!
Heutzutage wird man ja überall (sogar beim Mexikaner) mit Fußballübertragungen auf Großbildleinwand oder Riesenplasmabildschirm drangsaliert, aber sicher nicht in der Parkbühne!
Ich muss es mir unbedingt vormerken, denn sogar der Glatte kommt und Hinz und Kunz, und dann geht es bestimmt ordentlich ab!
Freitag, 24. Mai 2013
Sonnabend, 25.Mai 2013
Bis dann also!
Ihr Frosch
PS:
Was machen eigentlich die, die weder Fußball, noch Blues mögen? Gute Frage, nicht wahr?
Und Fred, öl' doch bitte schon mal den Zapfhahn.
Sonntag, 14. April 2013
Sogar Sachsen oder Thüringer
kann man leichter verstehen...
Was unterscheidet Jürgen Kerth von Boo Boo Davis?
Ja, na klar, Mr. Davis ist schwarz. So einfach wollte ich die Frage aber nicht beantwortet wissen.
Ich sag's Ihnen: Den Erfurter kann der Berliner leichter verstehen. Könnseglohm!
Boo Boo Davis jedenfalls kam in die Kiste und nuschelte seine Texte und das nach jedem Titel wiederkehrende 'Thank you Ladies and Gentlemen. Thank you day.'
Und das, was als Text nicht ganz so deutlich rüber kam, wurde mit den Mundis, von denen Mr. Davis ein ganzes Arsenal mitführte, mehr als wett gemacht. In kristallklarem Sound, den die Kiste offensichtlich wieder hervorzubringen versteht, lachten, weinten und schrien die Instrumente. Das Schlagwerk (John Gerritse) und die Gitarre (Jan Mittendorp) begleiteten so dezent, dass immer die Mundharmonika im Zentrum der Akustik und damit der ungeteilten Aufmerksamkeit stand. Grandios!
Was an diesem Abend noch nicht mal im Internet nachzulesen war, was mir aber der eingeweihte Blueser flüsterte, wurde dann doch noch publik gemacht. Jetzt freut man sich, noch ganz beeindruckt von Mr. Davis, auf das Blueswochenende in der Biesdorfer Parkbühne. Dort erwarten wir nämlich u.a. Monokel, Dirty Past, Bluewater, Joris Hering.
Letzterer hörte sich auch den Besuch vom Mississippi an der Wuhle an und lernte damit gleich mal das Bluesstammpublikum in Hellersdorf kennen.
Freuen wir uns also schon mal auf die Parkbühnensaison!
Wir sehen uns dort, auch wenn ich bis dahin noch 'ne Menge im und am Teich zu tun haben werde...
Bis später!
Ihr fleißiger Frosch
PS:
Hoffentlich sind alle 12 von uns gut nach Hause gekommen, bepackt mit CDs, in die eine oder andere Richtung, mit mehr oder weniger Bier oder Wein oder Kaffee intus.
Ja, na klar, Mr. Davis ist schwarz. So einfach wollte ich die Frage aber nicht beantwortet wissen.
Ich sag's Ihnen: Den Erfurter kann der Berliner leichter verstehen. Könnseglohm!
Boo Boo Davis jedenfalls kam in die Kiste und nuschelte seine Texte und das nach jedem Titel wiederkehrende 'Thank you Ladies and Gentlemen. Thank you day.'
Und das, was als Text nicht ganz so deutlich rüber kam, wurde mit den Mundis, von denen Mr. Davis ein ganzes Arsenal mitführte, mehr als wett gemacht. In kristallklarem Sound, den die Kiste offensichtlich wieder hervorzubringen versteht, lachten, weinten und schrien die Instrumente. Das Schlagwerk (John Gerritse) und die Gitarre (Jan Mittendorp) begleiteten so dezent, dass immer die Mundharmonika im Zentrum der Akustik und damit der ungeteilten Aufmerksamkeit stand. Grandios!
Was an diesem Abend noch nicht mal im Internet nachzulesen war, was mir aber der eingeweihte Blueser flüsterte, wurde dann doch noch publik gemacht. Jetzt freut man sich, noch ganz beeindruckt von Mr. Davis, auf das Blueswochenende in der Biesdorfer Parkbühne. Dort erwarten wir nämlich u.a. Monokel, Dirty Past, Bluewater, Joris Hering.
Letzterer hörte sich auch den Besuch vom Mississippi an der Wuhle an und lernte damit gleich mal das Bluesstammpublikum in Hellersdorf kennen.
Freuen wir uns also schon mal auf die Parkbühnensaison!
Wir sehen uns dort, auch wenn ich bis dahin noch 'ne Menge im und am Teich zu tun haben werde...
Bis später!
Ihr fleißiger Frosch
PS:
Hoffentlich sind alle 12 von uns gut nach Hause gekommen, bepackt mit CDs, in die eine oder andere Richtung, mit mehr oder weniger Bier oder Wein oder Kaffee intus.
Mittwoch, 3. April 2013
Zwischen Marathon und Nichtstun
Das erste Quartal endete, wie das zweite begann - ja, mit dem Osterfest und auch mit Schnee von gestern, Eiseskälte, Modderpampe auf dem Mittelaltermarkt, einem deftigen Kupferkesselsüppchen, Besuch aus dem Erzgebirge, massig Ostereiern, jeder Menge Süßkram, erlesenen Getränken, gebratenen Hasen (dabei gibt es von denen gar nicht mehr so viele)...
Noch ganz müde vom Auspacken der vielen Geschenke und vom Feiern und vom Vorbereiten der Feierlichkeiten (und Schneefegen), konnte man am gestrigen Tage erst einmal alle Viere von sich strecken und das intensive Nichtstun genießen.
Ja, so müssen Feiertage sein!
Jedenfalls sollten Feiertage so enden: einfach nichts tun!
Ihr fauler Frosch
Noch ganz müde vom Auspacken der vielen Geschenke und vom Feiern und vom Vorbereiten der Feierlichkeiten (und Schneefegen), konnte man am gestrigen Tage erst einmal alle Viere von sich strecken und das intensive Nichtstun genießen.
Ja, so müssen Feiertage sein!
Jedenfalls sollten Feiertage so enden: einfach nichts tun!
Ihr fauler Frosch
Abonnieren
Posts (Atom)
