Da hatten wir doch wahrlich 'ne Menge Aufregung ob unserer Vergesslichkeit. Natürlich wissen wir und besonders unsereiner, dass zum "Duell" der Beatles und Stones die Parkbühne restlos ausverkauft sein wird. Wieso haben wir uns nicht bereits eher um die Eintrittszettel beworben? Seh'n Sie, keene Ahnung...
Und so blieb nichts anderes übrig, als "rechtzeitig" (wann ist das?) am Eingang zu stehen und das Glück irgendwie zu bestechen. Zuerst gab es Wartenummern, die eine Option auf gültige Tickets versprachen. "Sieht ganz gut aus", sagte man uns zum Nummernblock ab 116, den wir ordentlich festhielten.
Und dann gelang es auch tatsächlich den meisten Wartenden, noch hineinzuschlüpfen.
Der erste Weg führte wie immer zum Wechselhäuschen, wo die Plastemünzen (quasi wie Westgeld, begehrt und wertvoll, aber leichter als "Aluchips") mit und gegen Euroscheinchen eingetauscht werden konnten. Vier rote Forum-Plaketten gegen ein Bier und eine grüne Pfandmarke - kann man sich leicht merken.
Zwei Forum-Plaketten für eine Bratwurst, so man großes Glück hatte, noch eine abzubekommen...
Die letzten fünf "Duelle" war die Parkbühne ausverkauft, aber wieviel Würste und Bouletten und Schmalzstullen an so einem Abend über den Tresen gehen, weiß noch niemand?
Wenn Freitag um sechse die Musik erschallt, hat doch die Hälfte, herbeigehetzt direkt vom Arbeitsplatz, bestimmt noch nichts zu Abend gegessen, so dass doch eigentlich der Grill eingeheizt sein müsste, dass die Stäbe glühen.
Und wenn man wirklich bemerkt, dass bereits zwei Stunden vor dem Ende fleischiges Grillfutter zu Ende ist, kann man dann nicht einfach noch schnell aus der Einkaufshalle derartiges herankarren?! Eins, fix, drei und ruff uff'n Grill...
Scheinbar ist es nicht so einfach, und notfalls gehen ja auch mal drei Schmalzstullen, oder?
Oder: "Dit bisschen, wat wa essen, könn'wa ooch trink'n, oda?"
Oder?
Zum Ärgern hat es jedenfalls nicht gereicht, und das Magenknurren wurde von der Musik garantiert auch übertönt.
Pangea, die netten Tschechen mit den netten Pilzköpfen und den netten Anzügen begrüßten uns freundlich und wollten sogar unsere Hand halten. Nett! Das anwesende Weibsvolk war hin und weg, und die ersten konnten Ihren Frauen nicht mehr widerstehen und ließen sich zur Tanzfläche zerren.
Zaghaft wurden es mehr, ehe dann aber bei Starfucker kaum noch Platz vorne war.
Und so blieb es dann bis zum Schluss.
Wieder Pangea, nochmal Starfucker und zum Abschluss ein gemeinsames Finale vor der brodelnden Zuhörermasse, die wie stets von dort, nach entsprechender Ansage, "Jetzt ist wirklich Schluss!", sofort friedlich nach Hause ging.
Umfragen unsererseits bestätigten allerdings, dass dieses klassische Rollenmuster - Frauen Beatlesfans, Männer Stonesfans - wohl doch ausgedient hat. Auf grauhaarige Männer scheint es jedenfalls nicht mehr anwendbar.
Aber wass soll's, auf die Band, also die Band, trifft ja das alte Bad-Boys-Image auch nicht mehr so ganz zu.
Mein äußerst kurzes Fazit:
Nächstes Jahr mal eher Karten besorgen!
Wir sehen uns dann also beim Vorverkauf!
Ihr unheimlich bauernschlauer Frosch
PS:
Das Wetter hat uns aber gestern ziemlich lieb gehabt: drei Tropfen am Anfang und nochmal zwei dazwischen, und das war's! Ob Petrus mehr die Beatles mochte oder aber die Stones mag...
Samstag, 27. Juni 2015
Sonntag, 21. Juni 2015
Zwischen Bushaltestelle und Knobibude
Köpenicker Sommer ist schon was an und für sich.
Da gibt es den großen Festumzug mit Hauptmann und Konsorten, vierspännige Postkutschen, Fischverkäuferinnen und auch sonst jede Menge Trimuli, Wurstbuden, Bowlestände, Karussells und und und.
Und direkt dazwischen spielte Bluewater im allerschönsten Sonnenschein. Vergessen war der Hagelguss, 'ne Stunde zuvor, der ölsardinenenge Bus noch vor zehn Minuten.
Jenny sang auch erfolgreich gegen die Musike vom Riesenrad an, und mehr und mehr Leute gesellten sich zu den Zuhörern. Bestimmt ließ manch einer sogar den Bus fahren, um noch ein paar Takte mehr ins Wochenende mitzunehmen.
Und wenn man so manche Tänzer beobachtete, blieb der Blick ungeniert an Leuten hängen, die sonst eher selten auf Konzerten zu sehen sind. Der Eine, der sich voll und ganz im Rampenlicht des blendenden Sonnenscheins wähnte, der Andere, der ganz allein mit seinen Bassboxen tanzte, oder die Flaschensammlerin, die sich ganz entrückt von der schnöden Welt im herrlichen Blues wiegte. ...Ausdruckstanz.
Ich ertappte mich auch dabei, wie ich in die Runde blickte.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, vielleicht doch irgendwo auch Janis erspähen zu können, die ja möglicherweise auch mal einen Tag Ausgang hat vom Club 27...
War sie das nicht, die gerade hinter der Langosbude verschwand?
...oder die ganz hinten, die eben der Band zugewunken hat?
Beim nächsten Mal achte ich besser darauf, aber jetzt klopfe ich erst mal den Takt mit. Bluewater macht einfach Spaß, und Bier und Sonnenschein passen auch ganz gut zusammen.
Schöne Woche!
Ihr Frosch
Da gibt es den großen Festumzug mit Hauptmann und Konsorten, vierspännige Postkutschen, Fischverkäuferinnen und auch sonst jede Menge Trimuli, Wurstbuden, Bowlestände, Karussells und und und.
Und direkt dazwischen spielte Bluewater im allerschönsten Sonnenschein. Vergessen war der Hagelguss, 'ne Stunde zuvor, der ölsardinenenge Bus noch vor zehn Minuten.
Jenny sang auch erfolgreich gegen die Musike vom Riesenrad an, und mehr und mehr Leute gesellten sich zu den Zuhörern. Bestimmt ließ manch einer sogar den Bus fahren, um noch ein paar Takte mehr ins Wochenende mitzunehmen.
Und wenn man so manche Tänzer beobachtete, blieb der Blick ungeniert an Leuten hängen, die sonst eher selten auf Konzerten zu sehen sind. Der Eine, der sich voll und ganz im Rampenlicht des blendenden Sonnenscheins wähnte, der Andere, der ganz allein mit seinen Bassboxen tanzte, oder die Flaschensammlerin, die sich ganz entrückt von der schnöden Welt im herrlichen Blues wiegte. ...Ausdruckstanz.
Ich ertappte mich auch dabei, wie ich in die Runde blickte.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, vielleicht doch irgendwo auch Janis erspähen zu können, die ja möglicherweise auch mal einen Tag Ausgang hat vom Club 27...
War sie das nicht, die gerade hinter der Langosbude verschwand?
...oder die ganz hinten, die eben der Band zugewunken hat?
Beim nächsten Mal achte ich besser darauf, aber jetzt klopfe ich erst mal den Takt mit. Bluewater macht einfach Spaß, und Bier und Sonnenschein passen auch ganz gut zusammen.
Schöne Woche!
Ihr Frosch
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Montag, 8. Juni 2015
210 Mio Steine
Ja, so viel soll bis jetzt das G6-tête-à-tête (ohne Russland, versteht sich!) in Bayern gekostet haben, ob mit oder ohne Polizeieinsatz - keine Ahnung.
Trotzdem scheinen mir bei diesem Kostenaufwand die ganzen Diskussionen um das olle Schloss absolut daneben.
Zwar ging mir einst völlig gegen den Strich, dass die den Palast der Republik abreißen mussten (aber das mussten sie wohl, so wie man Lenin-Denkmäler stürzt, Straßen umbenennt und andere "alte" Identifikationsorte ein für alle Mal tilgen muss!), was ja gar nicht mal so leicht war, denn die lautstark herumposaunte Asbestbelastung ließ sich ja erst nach vielmaligem Messen nachweisen...
Ich will auch nicht über die verlorene Bier- oder Weinstube, den Jugendtreff oder die Bowlingbahn, die Restaurants und Cafés lamentieren.
Oder die roten Ledermöbel, in denen man auf seine Verabredung wartete.
Oder die Gemälde, die mir damals keinesfalls gefielen!
Oder auch die Volkskammer, die man damals überhaupt nicht wahrnahm!
Weg ist weg!
Und aus diesem kaiserlichen Nostalgikum wird ja nun vielleicht doch was: nämlich ein bisschen Museum und ein bisschen PdR, falls Sie wissen was ich meine.
Es fehlen bei dieser ausnahmsweise funktionierenden Baustelle lediglich 60 Mio.
Ein Klacks, kommt es mir in den Sinn!
Peanuts eigentlich.
Aber! Die Welt wandelt sich?
Der Kreis schließt sich, so dass doch wieder alles beim Alten bleibt: Stadtschloss, Stadtschlossruine, Demonstrations- und Paradeplatz mit und ohne Tribüne, Palast der Republik, asbestsanierter und entkernter PdR, schöne Rasenfläche, Berliner Schloss - Humboldtforum...
Nun ja, der historische Balkon muss aus dem ehemaligen Staatsratsgebäude wohl wieder herausgerissen werden, aber das akzeptiert man doch gerne!
...bin direkt mal gespannt, ab wann ich mit den Patschefüßen über den polierten Steinfußboden hopsen kann, und ob ich da auch wieder den Falckner für M 2,80 verkosten darf (Ha-ha, kleiner Scherz, denn jedem geht es doch (1) wahrlich immer nur um Kultur, und (2) wer will heute schon einen Falckner!).
Sehen wir mal!
Ihr ganz vorsichtig abwartender Frosch
PS:
Wo ist eigentlich mein Weißeglas, welches jemand seinerzeit mitgehen ließ?
Wer es gemopst hat, weiß ich natürlich nicht mehr, aber was d'rauf stand, weiß ich noch genau: "Erichs Lampenladen" oder so ähnlich.
Trotzdem scheinen mir bei diesem Kostenaufwand die ganzen Diskussionen um das olle Schloss absolut daneben.
Zwar ging mir einst völlig gegen den Strich, dass die den Palast der Republik abreißen mussten (aber das mussten sie wohl, so wie man Lenin-Denkmäler stürzt, Straßen umbenennt und andere "alte" Identifikationsorte ein für alle Mal tilgen muss!), was ja gar nicht mal so leicht war, denn die lautstark herumposaunte Asbestbelastung ließ sich ja erst nach vielmaligem Messen nachweisen...
Ich will auch nicht über die verlorene Bier- oder Weinstube, den Jugendtreff oder die Bowlingbahn, die Restaurants und Cafés lamentieren.
Oder die roten Ledermöbel, in denen man auf seine Verabredung wartete.
Oder die Gemälde, die mir damals keinesfalls gefielen!
Oder auch die Volkskammer, die man damals überhaupt nicht wahrnahm!
Weg ist weg!
Und aus diesem kaiserlichen Nostalgikum wird ja nun vielleicht doch was: nämlich ein bisschen Museum und ein bisschen PdR, falls Sie wissen was ich meine.
Es fehlen bei dieser ausnahmsweise funktionierenden Baustelle lediglich 60 Mio.
Ein Klacks, kommt es mir in den Sinn!
Peanuts eigentlich.
Aber! Die Welt wandelt sich?
Der Kreis schließt sich, so dass doch wieder alles beim Alten bleibt: Stadtschloss, Stadtschlossruine, Demonstrations- und Paradeplatz mit und ohne Tribüne, Palast der Republik, asbestsanierter und entkernter PdR, schöne Rasenfläche, Berliner Schloss - Humboldtforum...
Nun ja, der historische Balkon muss aus dem ehemaligen Staatsratsgebäude wohl wieder herausgerissen werden, aber das akzeptiert man doch gerne!
...bin direkt mal gespannt, ab wann ich mit den Patschefüßen über den polierten Steinfußboden hopsen kann, und ob ich da auch wieder den Falckner für M 2,80 verkosten darf (Ha-ha, kleiner Scherz, denn jedem geht es doch (1) wahrlich immer nur um Kultur, und (2) wer will heute schon einen Falckner!).
Sehen wir mal!
Ihr ganz vorsichtig abwartender Frosch
PS:
Wo ist eigentlich mein Weißeglas, welches jemand seinerzeit mitgehen ließ?
Wer es gemopst hat, weiß ich natürlich nicht mehr, aber was d'rauf stand, weiß ich noch genau: "Erichs Lampenladen" oder so ähnlich.
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Sonntag, 10. Mai 2015
Saubere Arbeit!
...Kiste war angesagt. Das hieß also, sich nach getaner Gartenarbeit dorthin zu schleppen. Die müden Waden, der Muskelkater im Gesäß waren sofort vergessen, als die Stones, die tatsächlich noch spontan sein können, die nicht alles bis ins Kleinste durchchoreografiert haben, mit dem Auftakt - also mit dem allerersten Takt - begannen.
Sollten sich Mick & Co. hier vielleicht etwas abgucken?
Da ich nie mehr zu Riesenkonzerten der Stones gehen möchte, und in die Kiste oder Biesdorfer Parkbühne werden die garantiert nicht kommen wollen, darf ich dermaßen respektlose Gedanken hier und jetzt äußern.
Niemand nimmt Ihnen den Ruhm, hunderte Titel geschaffen zu haben, die tief in die Seelen, in unsere Seelen drangen, oder einfach nur laut und rebellisch klangen. Sollen sie sich doch fortan doubeln lassen und ihren verdienten Lebensabend genießen!
Unsereiner ist mit den Doubeln doch sehr zufrieden!
Doch aufpassen! So manch ein Fan, der seine extrem langhalsige Luftgitarre zupft, kneift unter Umständen einem anderen Tänzer ins Gesäß. Unabsichtlich.
Und so manch Mega-Stones-Fan war noch niemals im Konzert bei denen.
Kann es das denn geben?!
Nicht mal 1989 in Weißensee, als die Karte "nur" 43,- Ostmark kostete und 2000 Light Years From Home Live-Weltpremiere hatte? Unglaublich aber eigentlich auch völlig egal.
Alle genossen die Tour durch die Sechziger und Siebziger mit Abstechern auch in neuere Zeiten. So mancher bekam Gänsehaut, als die ersten Töne von Gimmie Shelter oder You Can't Always Get What You Want erklangen.
Gegen viertel eins ließen wir uns dann auf unseren Patschfüßen vom Midnight Rambler aus dem Laden tragen.
Durchgeschwitzt.
Abgekämpft.
Zufrieden!
Saubere Arbeit, Dirty Work!
Danke und bis zum nächsten Mal, wo auch immer wir Euch hören werden
Ihr Frosch
Sollten sich Mick & Co. hier vielleicht etwas abgucken?
Da ich nie mehr zu Riesenkonzerten der Stones gehen möchte, und in die Kiste oder Biesdorfer Parkbühne werden die garantiert nicht kommen wollen, darf ich dermaßen respektlose Gedanken hier und jetzt äußern.
Niemand nimmt Ihnen den Ruhm, hunderte Titel geschaffen zu haben, die tief in die Seelen, in unsere Seelen drangen, oder einfach nur laut und rebellisch klangen. Sollen sie sich doch fortan doubeln lassen und ihren verdienten Lebensabend genießen!
Unsereiner ist mit den Doubeln doch sehr zufrieden!
Doch aufpassen! So manch ein Fan, der seine extrem langhalsige Luftgitarre zupft, kneift unter Umständen einem anderen Tänzer ins Gesäß. Unabsichtlich.
Und so manch Mega-Stones-Fan war noch niemals im Konzert bei denen.
Kann es das denn geben?!
Nicht mal 1989 in Weißensee, als die Karte "nur" 43,- Ostmark kostete und 2000 Light Years From Home Live-Weltpremiere hatte? Unglaublich aber eigentlich auch völlig egal.
Alle genossen die Tour durch die Sechziger und Siebziger mit Abstechern auch in neuere Zeiten. So mancher bekam Gänsehaut, als die ersten Töne von Gimmie Shelter oder You Can't Always Get What You Want erklangen.
Gegen viertel eins ließen wir uns dann auf unseren Patschfüßen vom Midnight Rambler aus dem Laden tragen.
Durchgeschwitzt.
Abgekämpft.
Zufrieden!
Saubere Arbeit, Dirty Work!
Danke und bis zum nächsten Mal, wo auch immer wir Euch hören werden
Ihr Frosch
Samstag, 25. April 2015
Die Kiste war einfach zugenagelt!
Ist es nicht der Blues, der einem durch alle Lebenslagen begleitet, ohne aufdringliche Fragen zu stellen, blöde herumzuplappern und überhaupt?
Genau deshalb (und natürlich auch der netten Kistencrew wegen) hüpften wir zur Joris Hering Blues Band, bestehend aus dem Namensgeber (g, voc), Bruder Thomas (bg) und dem "Urgestein" Hans-Jürgen Beier (dr).
Und da Blues eben für alle Situationen und Gemütslagen passt oder auch passend gemacht werden kann, waren die zugenagelten Fenster und Türen überhaupt kein Grund, vor den irgendwie doch hindurchgeschlüpften dreizehn oder vierzehn Gästen nicht ordentlich aufzuspielen.
Bis gegen Mitternacht gab es dann also schöne Musik und Bier ganz ohne anzustehen und für den, der wollte, auch 'ne Glitzerscheibe mit Autogrammen.
... der Freitag ist schon so ein Tag, wo eigentlich die ganze lange Woche in den Knochen steckt, und man sich schon manchmal richtig aufraffen muss, um schön auszugehen, aber hinterher meinte bestimmt jeder der dreizehn oder vierzehn Gäste auf dem Nach-Hause-Weg, wie schön es war.
Ist ja meistens so!
Aber was kann man eigentlich gegen die unternehmen, die in böser Absicht nicht ganz so selten dort alle Zugänge verrammeln, zunageln, vermauern...?
Darüber hinweg sehen und weitermachen!
Erlauben Sie mir noch einen vielleicht nicht ganz uninteressanten grünlichen Fingerzeig:
Hat nicht jemand Lust auf das Blueswochenende in Biesdorf?
Fred hat Hinz und Kunz einbestellt, The Lateriser (Oelsnitz), Bluewater (Berlin), The Brew (UK) für den Freitag und Phil Seeboth Blues Project (Münster), Who are you (Köln) und Ten Years After (UK) für den Sonnabend. Und immer gibt es dazu noch den Nachtgig in der Kiste.
Unsereiner ist leider nicht in Berlin, aber vielleicht kann ja so mancher den Fußball Fußball sein lassen und einfach mal ins "Jrüne" (S Biesdorf) reisen...
Man sieht sich, aber leider nicht dort!
Ihr abwesender Frosch
Hier kommt Reklame:
pbp Tag 1 29.05.2015
pbp Tag 2 30.05.2015
Genau deshalb (und natürlich auch der netten Kistencrew wegen) hüpften wir zur Joris Hering Blues Band, bestehend aus dem Namensgeber (g, voc), Bruder Thomas (bg) und dem "Urgestein" Hans-Jürgen Beier (dr).
Und da Blues eben für alle Situationen und Gemütslagen passt oder auch passend gemacht werden kann, waren die zugenagelten Fenster und Türen überhaupt kein Grund, vor den irgendwie doch hindurchgeschlüpften dreizehn oder vierzehn Gästen nicht ordentlich aufzuspielen.
Bis gegen Mitternacht gab es dann also schöne Musik und Bier ganz ohne anzustehen und für den, der wollte, auch 'ne Glitzerscheibe mit Autogrammen.
... der Freitag ist schon so ein Tag, wo eigentlich die ganze lange Woche in den Knochen steckt, und man sich schon manchmal richtig aufraffen muss, um schön auszugehen, aber hinterher meinte bestimmt jeder der dreizehn oder vierzehn Gäste auf dem Nach-Hause-Weg, wie schön es war.
Ist ja meistens so!
Aber was kann man eigentlich gegen die unternehmen, die in böser Absicht nicht ganz so selten dort alle Zugänge verrammeln, zunageln, vermauern...?
Darüber hinweg sehen und weitermachen!
Erlauben Sie mir noch einen vielleicht nicht ganz uninteressanten grünlichen Fingerzeig:
Hat nicht jemand Lust auf das Blueswochenende in Biesdorf?
Fred hat Hinz und Kunz einbestellt, The Lateriser (Oelsnitz), Bluewater (Berlin), The Brew (UK) für den Freitag und Phil Seeboth Blues Project (Münster), Who are you (Köln) und Ten Years After (UK) für den Sonnabend. Und immer gibt es dazu noch den Nachtgig in der Kiste.
Unsereiner ist leider nicht in Berlin, aber vielleicht kann ja so mancher den Fußball Fußball sein lassen und einfach mal ins "Jrüne" (S Biesdorf) reisen...
Man sieht sich, aber leider nicht dort!
Ihr abwesender Frosch
Hier kommt Reklame:
pbp Tag 1 29.05.2015
pbp Tag 2 30.05.2015
Sonntag, 19. April 2015
Ins richtige Licht gerückt...
...sieht doch die Pracht der zarten neuen Blättchen gleich ganz anders aus.
Illumination am Tümpel.
Wieso?
Weshalb?
Warum?
...wird noch nicht verraten.
Na dann!
Ihr geheimnisvoller Frosch
Illumination am Tümpel.
Wieso?
Weshalb?
Warum?
...wird noch nicht verraten.
Na dann!
Ihr geheimnisvoller Frosch
Sonntag, 5. April 2015
Es wird Frühling am Tümpel
Alles grünt und blüht so langsam los, auch wenn früh noch immer Eis auf dem Teich ist. Und was macht unsereiner dann?
Ganz genau!
Unsereiner zurrt den Gürtel straff, wirft den Mantel über, nimmt Schwert und Trinkhorn, viele Taler dazu und hopst flugs nach Chorin.
Dortselbst angekommen geht erst mal die Parkplatzsuche los. Ab jetzt obligatorisch, hat doch der Rat die Parkraumbewirtschaftung mit (teilweise auch funktionierenden) Zahlautomaten automatisiert.
Nur kann bekanntermaßen die Species Homo sapiens autofahrensis nicht direkt zugewiesene Parkplätze auch nicht optimal nutzen - sprich optimal vollstellen...
Chaos ist also vorprogrammiert, und letztendlich werden auch die Rasenflächen und Fußwege zugeparkt. Da war also der große Rat eher ratlos oder falsch beraten, ...blöde jedenfalls.
Sie bemerken bestimmt, irgendwas hat mich geärgert, obwohl Froschhaut eigentlich üblicher Weise Ärger leicht abgleiten lässt. Nun ja.
Der Eintritt wurde wieder erhöht (2015, € 10,-), obwohl doch schon auf diesem 3-€-Markt ohnehin alles ziemlich teuer ist. Überteuert quasi! 3 €?
Ja, es gibt scheinbar nichts, was billiger ist. Man greift also tief in die Schatztruhe für jede Art von Getränk, gebratener oder gebackener Köstlichkeit, oder Kinderkarussell, handbetrieben...
Unter 3 € Pustekuchen!
Für den, der sehr viel Gold herumtragen kann und mag, ist es natürlich nicht ganz so bedeutsam, macht sich aber bei einer 6- oder 7-köpfigen Reisegesellschaft doch durchaus bemerkbar.
Was aber unentschuldbar ist, ist das beschädigte Ambiente dort, auf dem Mittelaltermarkt und Osterfest. Jahrelang scheinbar der zunehmenden Kommerzialisierung, die man sonst allerorten findet, entzogen, hielt sich ein relativ bunt gewandetes Völkchen dort.
Jetzt waren allerdings nur noch die Schausteller gewandet. Fast nur noch diese jedenfalls. Irgendwas macht Spilwut falsch, glaube ich...
Zeit also, den Wintergeist zu verbrennen, den Eintrittsstempel vom Handgelenk abzuscheuern und nun auch vom Choriner Osterfest in aller Form Abschied zu nehmen!
Dem Frosch macht es dort nicht mehr so richtig Spaß, und vielleicht lohnt es sich ja auch wieder mal andere Märkte neu kennenzulernen: die Zitadelle, Beeskow oder Rabenstein oder auch sonstwo. Der Kalender solcher Aktivitäten quillt ja quasi über. Man kann sich kaum mehr entscheiden.
Unsereiner sitzt vielleicht auch demnächst für sich selbst gewandet am eigenen Feuer, kocht und keltert selbst, erzählt von früher, lacht und singt mit Freunden und spart dabei noch 'ne Menge güldener Münzen.
Ich glaube, so wird man reich!
Eigentlich schade, reich werden zu müssen.
Trotzdem ein schönes Osterfest, wo auch immer!
Ihr Frosch
Ganz genau!
Unsereiner zurrt den Gürtel straff, wirft den Mantel über, nimmt Schwert und Trinkhorn, viele Taler dazu und hopst flugs nach Chorin.
Dortselbst angekommen geht erst mal die Parkplatzsuche los. Ab jetzt obligatorisch, hat doch der Rat die Parkraumbewirtschaftung mit (teilweise auch funktionierenden) Zahlautomaten automatisiert.
Nur kann bekanntermaßen die Species Homo sapiens autofahrensis nicht direkt zugewiesene Parkplätze auch nicht optimal nutzen - sprich optimal vollstellen...
Chaos ist also vorprogrammiert, und letztendlich werden auch die Rasenflächen und Fußwege zugeparkt. Da war also der große Rat eher ratlos oder falsch beraten, ...blöde jedenfalls.
Sie bemerken bestimmt, irgendwas hat mich geärgert, obwohl Froschhaut eigentlich üblicher Weise Ärger leicht abgleiten lässt. Nun ja.
Der Eintritt wurde wieder erhöht (2015, € 10,-), obwohl doch schon auf diesem 3-€-Markt ohnehin alles ziemlich teuer ist. Überteuert quasi! 3 €?
Ja, es gibt scheinbar nichts, was billiger ist. Man greift also tief in die Schatztruhe für jede Art von Getränk, gebratener oder gebackener Köstlichkeit, oder Kinderkarussell, handbetrieben...
Unter 3 € Pustekuchen!
Für den, der sehr viel Gold herumtragen kann und mag, ist es natürlich nicht ganz so bedeutsam, macht sich aber bei einer 6- oder 7-köpfigen Reisegesellschaft doch durchaus bemerkbar.
Was aber unentschuldbar ist, ist das beschädigte Ambiente dort, auf dem Mittelaltermarkt und Osterfest. Jahrelang scheinbar der zunehmenden Kommerzialisierung, die man sonst allerorten findet, entzogen, hielt sich ein relativ bunt gewandetes Völkchen dort.
Jetzt waren allerdings nur noch die Schausteller gewandet. Fast nur noch diese jedenfalls. Irgendwas macht Spilwut falsch, glaube ich...
Zeit also, den Wintergeist zu verbrennen, den Eintrittsstempel vom Handgelenk abzuscheuern und nun auch vom Choriner Osterfest in aller Form Abschied zu nehmen!
Dem Frosch macht es dort nicht mehr so richtig Spaß, und vielleicht lohnt es sich ja auch wieder mal andere Märkte neu kennenzulernen: die Zitadelle, Beeskow oder Rabenstein oder auch sonstwo. Der Kalender solcher Aktivitäten quillt ja quasi über. Man kann sich kaum mehr entscheiden.
Unsereiner sitzt vielleicht auch demnächst für sich selbst gewandet am eigenen Feuer, kocht und keltert selbst, erzählt von früher, lacht und singt mit Freunden und spart dabei noch 'ne Menge güldener Münzen.
Ich glaube, so wird man reich!
Eigentlich schade, reich werden zu müssen.
Trotzdem ein schönes Osterfest, wo auch immer!
Ihr Frosch
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