Na klar, trocken.
Sie erinnern sich doch noch an letztes Jahr, als Sie durch fast knietiefes Wasser tanzten... Diesmal blieben die Himmelsschleusen geschlossen, und das wenige Nass, außer literweise Schweißbäche natürlich, quälte sich lediglich durch die Zapfhähne.
Das ist dort eben so! Na und?
Die Besetzung des Abends: Pangea und Starfucker.
Pangea entschuldigte sich gleich zu Beginn dafür, dass sie auf deutscher Bühne die beiden einzigen deutschsprachigen Beatlestitel leider nicht auf deutsch singen können.
Schwach! Hätten sie einfach ohne großes Palaver englisch gesungen, na gut, aber mit Ansage blöde dazustehen, war eher etwas unklug. Nicht alle Opernsänger verstehen die italienischen Opern und können sie dennoch singen, und unsereiner singt По долинам и по взгорьям ja auch ohne besondere Russischkenntnisse.
Ich sage es also noch dreimal: schwach, schwach, schwach!
Piepegal, ohnehin sind die Beatles immer nur ein notwendiges Anhängsel des Abends. Die Stones waren der Höhepunkt. Mike Kilian forderte zwar keine Büstenhalter ein und kam ohne Jack-Daniels-Fahne auf die Bretter, aber sang wie gewohnt, unterstützt von der Band und diesmal auch einem Saxophon.
Sehr schnell war die Tanzfläche zugetanzt, aber man wiegte sich in der nicht enden wollenden Bierschlange weiter, hoppelte mit der Bratwurst in der Hand und sang laut mit, während man die Schmalzstulle zerkaute.
Heiß war es ohnehin, und die körperliche Betätigung ließ kein Haar trocken. Schweißtriefend mit einem seltsamen Lächeln im Gesicht liefen wir nach Hause und ließen den angebrochenen Abend bei Whisky und Guinness am Lagerfeuer ausklingen.
Mein Fazit: Schlau, wer sich rechtzeitig die Karten besorgt hat.
Bis im nächsten Jahr wieder dort!
Ihr Sing- und Hüpffrosch
Sonntag, 10. Juni 2018
Samstag, 5. Mai 2018
Es hat also geklappt.
Irgendwie.
Berlin hat es also geschafft!
Zwar haben sich die beiden Großen aus Köpenick und der Malzfabrik nicht vernünftig ins Benehmen gesetzt, um dem alten Irrsinn abzuschwören, stets zum selben Termin die Maltheads aus Berlin und Umgebung anzulocken, hierhin oder dorthin eben...
Der Appell, dass doch Berlin wohl zwei Whiskymessen "verträgt", wurde offensichtlich missverstanden, und unsereiner muss sich schon jahrelang entscheiden: hierhin ODER dorthin.
Beides geht schlecht, wollen doch die Enkelkinder ebenfalls etwas vom Wochenende abbekommen...
Jetzt ist sie aber da, die ZWEITE richtige Whiskymesse, die nach vorn sowie nach hinten soviel Zeit lässt, dass man in der Zwischenzeit gut für eine neue Verkostungsrunde oder sogar den Kauf ganzer 700 Milliliter eines erlesenen Tropfens sparen kann.
Es bleibt natürlich abzuwarten, wie die neue Lokalität bei den Besuchern ankommt. Am allerersten Tag trampelte man sich noch nicht tot dort. Man hatte Platz und jede Menge Gelegenheit, sich mit den Ausstellern zu unterhalten. Einer kredenzte sogar alles aus dem Amiland, von Bourbon über Rye bis Single Malt, aber leider war der potentielle Gesprächspartner auf Besucherseite verhindert gewesen. Der Blutdruck! Sie verstehen schon.

Auch unsereiner war sehr aufgeregt, über die Frauen von Anam na h-Alba zu reden und die Fiona zu verkosten. Man sprach mit den Barreliers und durfte den Miltonduff probieren, den Eschenbrenner Noch-nicht-Whisky vorkosten und sogar einen noch jüngeren und noch torfigeren Malzbrand aus Franken verköstigen. Interessant! Interessant.
Dennoch blieb der vom Tümpel beim Ledaig hängen. Da gab es etliche Proben vor Ort, und die Wahl fiel nicht ganz so leicht...
Lassen Sie sich doch mal überraschen, wenn Sie am Tümpel vorbeischauen möchten.
Ich drücke der SPREESIDE-WHISKY beide Froschdaumen.
Auf gutes Gelingen!
Viel Erfolg!
Und kommt wieder!
Der mit der Eintrittskarte Nummer 219 sagt Slàinte mhath,
Ihr Frosch
Zwar haben sich die beiden Großen aus Köpenick und der Malzfabrik nicht vernünftig ins Benehmen gesetzt, um dem alten Irrsinn abzuschwören, stets zum selben Termin die Maltheads aus Berlin und Umgebung anzulocken, hierhin oder dorthin eben...
Der Appell, dass doch Berlin wohl zwei Whiskymessen "verträgt", wurde offensichtlich missverstanden, und unsereiner muss sich schon jahrelang entscheiden: hierhin ODER dorthin.
Beides geht schlecht, wollen doch die Enkelkinder ebenfalls etwas vom Wochenende abbekommen...
Jetzt ist sie aber da, die ZWEITE richtige Whiskymesse, die nach vorn sowie nach hinten soviel Zeit lässt, dass man in der Zwischenzeit gut für eine neue Verkostungsrunde oder sogar den Kauf ganzer 700 Milliliter eines erlesenen Tropfens sparen kann.
Es bleibt natürlich abzuwarten, wie die neue Lokalität bei den Besuchern ankommt. Am allerersten Tag trampelte man sich noch nicht tot dort. Man hatte Platz und jede Menge Gelegenheit, sich mit den Ausstellern zu unterhalten. Einer kredenzte sogar alles aus dem Amiland, von Bourbon über Rye bis Single Malt, aber leider war der potentielle Gesprächspartner auf Besucherseite verhindert gewesen. Der Blutdruck! Sie verstehen schon.
Auch unsereiner war sehr aufgeregt, über die Frauen von Anam na h-Alba zu reden und die Fiona zu verkosten. Man sprach mit den Barreliers und durfte den Miltonduff probieren, den Eschenbrenner Noch-nicht-Whisky vorkosten und sogar einen noch jüngeren und noch torfigeren Malzbrand aus Franken verköstigen. Interessant! Interessant.
Dennoch blieb der vom Tümpel beim Ledaig hängen. Da gab es etliche Proben vor Ort, und die Wahl fiel nicht ganz so leicht...
Lassen Sie sich doch mal überraschen, wenn Sie am Tümpel vorbeischauen möchten.
Ich drücke der SPREESIDE-WHISKY beide Froschdaumen.
Auf gutes Gelingen!
Viel Erfolg!
Und kommt wieder!
Der mit der Eintrittskarte Nummer 219 sagt Slàinte mhath,
Ihr Frosch
Montag, 30. April 2018
Mutter-Vater-Land
Liebe Leserinnen und Leser, liebe LeserInnen und Leser*I*nnen und überhaupt,
da verklagt also 'ne Omi 'ne Bank, weil in den Verträgen stets von "Kontoinhaber" (männliches Substantiv) die Rede ist. Das ist gut so!
Wir ändern schnell mal das Deutschlandlied mit Worten, die bei der Entstehung noch gar nicht gebräuchlich waren.
Ich würde allerdings noch weiter gehen wollen. Denken Sie mal an den Garten Eden... Genau!
DIE Schlange, das böse Tier und DER leckere Apfel der Versuchung.
Das geht ja so ganz und gar nicht mehr!
Nach mindestens zweitausend JahrenGebrauch Missbrauch werde ich jetzt tatsächlich der Gerechtigkeit Tribut zollen wollen.
Für mich bitte nur noch DER Schlange und DIE Apfel. Die Enkel werden sicher Probleme haben, stets die richtigen bestimmten Artikel anzuwenden. Na und?!
Aber was ist eigentlich mit dem Genitiv des weiblichen Substantivs in der Einzahl?
Die rote Backe DER Apfel...
Da beißt man sich doch selbst in den Allerwertesten, und mir reicht's auch gerade!
Was ist mit befürchteten rassistischen oder diskriminierenden Vorbehalten in unserer Sprache, unseres Alltags?
Nun, die bekannten Astrid-Lindgren-Bücher erhielten bereits hier und da neue Begriffe verpasst, und Eskimo soll ja ein Schimpfwort sein. Das weiß man, jedenfalls wenn man nur oberflächlich recherchiert.
Es ist wie es ist, und ein Zitat meiner Oma vor über fünfzig Jahren lautete:
"Neger sagt man nicht! Sag' mal lieber Sarotti-Mohr.'
Aus irgend einem Grund denke ich gerade an Schokolade..., aber die bleibt mir doch auch im Halse stecken, denke ich an die Kinderarbeit auf den Kakaoplantagen.
Ohne Gruß!
DER Frosch
da verklagt also 'ne Omi 'ne Bank, weil in den Verträgen stets von "Kontoinhaber" (männliches Substantiv) die Rede ist. Das ist gut so!
Wir ändern schnell mal das Deutschlandlied mit Worten, die bei der Entstehung noch gar nicht gebräuchlich waren.
Ich würde allerdings noch weiter gehen wollen. Denken Sie mal an den Garten Eden... Genau!
DIE Schlange, das böse Tier und DER leckere Apfel der Versuchung.
Das geht ja so ganz und gar nicht mehr!
Nach mindestens zweitausend Jahren
Für mich bitte nur noch DER Schlange und DIE Apfel. Die Enkel werden sicher Probleme haben, stets die richtigen bestimmten Artikel anzuwenden. Na und?!
Aber was ist eigentlich mit dem Genitiv des weiblichen Substantivs in der Einzahl?
Die rote Backe DER Apfel...
Da beißt man sich doch selbst in den Allerwertesten, und mir reicht's auch gerade!
Was ist mit befürchteten rassistischen oder diskriminierenden Vorbehalten in unserer Sprache, unseres Alltags?
Nun, die bekannten Astrid-Lindgren-Bücher erhielten bereits hier und da neue Begriffe verpasst, und Eskimo soll ja ein Schimpfwort sein. Das weiß man, jedenfalls wenn man nur oberflächlich recherchiert.
Es ist wie es ist, und ein Zitat meiner Oma vor über fünfzig Jahren lautete:
"Neger sagt man nicht! Sag' mal lieber Sarotti-Mohr.'
Aus irgend einem Grund denke ich gerade an Schokolade..., aber die bleibt mir doch auch im Halse stecken, denke ich an die Kinderarbeit auf den Kakaoplantagen.
Ohne Gruß!
DER Frosch
Donnerstag, 22. Februar 2018
Abschied vom Aal,
Abschied vom Dorsch...
Wieder winters wuselt unsereiner oben an der Küste rum...
Es ist nicht mehr wie in den Neunzigern, als nur jedes dritte Haus geöffnet war und abends die Bürgersteige hochgeklappt wurden. Nein, die Ostostsee ist beliebter denn je. Und Zinnowitz ist gewissermaßen unser Wunschort auf Usedom.
Da beginnt der Tag mit Planschen im hauseigenen Planschbecken - zwei, drei Kraulschläge, fünf Minuten Whirlpool, kurz unter den Wasserfall, wieder Whirlpool...
Beim Frühstück lässt man sich viel Zeit und geht nicht, bevor Kaffe ausgetrunken und Lokalzeitung ausgelesen sind. Das hat schon irgendwie den Charakter eines Rituals, denn daran erkennt man unweigerlich, dass tatsächlich Urlaub (!) ist.
Die Nachrichten, unseren Planeten betreffend, sind schon schlimm, aber zum Glück ganz weit weg. Den Krieg in Syrien oder Myanmar kann man nicht direkt spüren. Man bemerkt keine Erschütterungen, kein Rumoren.
Man spürt ja nicht einmal, wenn der Boden einstürzt, selbst wenn es quasi gleich um die Ecke passiert.
Das Loch auf der A20 ist inzwischen 94 Meter lang und sechs Meter tief. Das ist Ingenieurskunst!
Und die globale Erwärmung nimmt man eigentlich auch nur wahr, indem man bedauert, dass es im Februar hier oben keinen Schnee gibt.

Man spaziert dann am Strand, entweder nach Trassenheide oder Richtung Zempin, immer mit Mütze und manchmal sogar mit Kapuze. Logisch, denn meistens pfeift einem ein feiner (oder auch stärkerer) Wind ins Gesicht.
Während man sich mittags auf den feinen Fisch abends freut, kommt man nicht umhin, wenigstens einen leckeren nicht zu großen Fischimbiss einzunehmen - mal ein Süppchen, mal eine Schrippe mit diesem oder jenem Fisch. Und weil der Fisch bekanntlich schwimmen muss, kommt meist ein Lübzer noch dazu.
Aber, dass die Aale verschwinden, ist schon krass und auch direkt wahrnehmbar. Ein Fischer erzählte, dass die Franzosen Unmengen Glasaale an die Chinesen verscherbeln und hatte den Schuldigen parat.
Kann das sein?
Nun gut, es ist ja Urlaub!
Also begnügt man sich ein letztes Mal mit einer Räucheraalschrippe zur Mittagszeit und nimmt dabei ganz bewusst Abschied vom Aal.
Vielleicht sogar für immer.
Und, was soll ich Ihnen sagen, abends steht fast genauso der Dorsch auf der Abschiedsliste. Spelunken, die diesen noch immer in ihrer Karte führen, müssen beim Bestellversuch meist leider verneinen.
Aber dennoch fanden wir eine nette Kneipe, ganz im Stil des ollen Admirals im roten Hemd, dessen historische Hängematte mit unseren heutigen Babybettchen konkurrieren könnte, in der an der Tafel mit dengewissen täglichen Extras wirklich 'Dorsch' angeschrieben stand.
Nichts wie hinein! ...zum Abschied nehmen.
Fein auf der Haut gebraten, dazu Butterkartoffeln - was will man mehr?
Die tränengetrübten Augen bestaunten dann auf jedem Tellerchen zwei ganze Dorschfilets.
Zwei ganze Dorschfilets! So klein sind also die Dorsche schon...
Es wird offensichtlich Zeit, zu verzichten!
Erholen auch Sie sich!
Ihr ab sofort nur noch Grünalgen verzehrender Frosch
Es ist nicht mehr wie in den Neunzigern, als nur jedes dritte Haus geöffnet war und abends die Bürgersteige hochgeklappt wurden. Nein, die Ostostsee ist beliebter denn je. Und Zinnowitz ist gewissermaßen unser Wunschort auf Usedom.
Da beginnt der Tag mit Planschen im hauseigenen Planschbecken - zwei, drei Kraulschläge, fünf Minuten Whirlpool, kurz unter den Wasserfall, wieder Whirlpool...
Beim Frühstück lässt man sich viel Zeit und geht nicht, bevor Kaffe ausgetrunken und Lokalzeitung ausgelesen sind. Das hat schon irgendwie den Charakter eines Rituals, denn daran erkennt man unweigerlich, dass tatsächlich Urlaub (!) ist.
Die Nachrichten, unseren Planeten betreffend, sind schon schlimm, aber zum Glück ganz weit weg. Den Krieg in Syrien oder Myanmar kann man nicht direkt spüren. Man bemerkt keine Erschütterungen, kein Rumoren.
Man spürt ja nicht einmal, wenn der Boden einstürzt, selbst wenn es quasi gleich um die Ecke passiert.
Das Loch auf der A20 ist inzwischen 94 Meter lang und sechs Meter tief. Das ist Ingenieurskunst!
Und die globale Erwärmung nimmt man eigentlich auch nur wahr, indem man bedauert, dass es im Februar hier oben keinen Schnee gibt.
Man spaziert dann am Strand, entweder nach Trassenheide oder Richtung Zempin, immer mit Mütze und manchmal sogar mit Kapuze. Logisch, denn meistens pfeift einem ein feiner (oder auch stärkerer) Wind ins Gesicht.
Während man sich mittags auf den feinen Fisch abends freut, kommt man nicht umhin, wenigstens einen leckeren nicht zu großen Fischimbiss einzunehmen - mal ein Süppchen, mal eine Schrippe mit diesem oder jenem Fisch. Und weil der Fisch bekanntlich schwimmen muss, kommt meist ein Lübzer noch dazu.
Aber, dass die Aale verschwinden, ist schon krass und auch direkt wahrnehmbar. Ein Fischer erzählte, dass die Franzosen Unmengen Glasaale an die Chinesen verscherbeln und hatte den Schuldigen parat.
Kann das sein?
Nun gut, es ist ja Urlaub!
Also begnügt man sich ein letztes Mal mit einer Räucheraalschrippe zur Mittagszeit und nimmt dabei ganz bewusst Abschied vom Aal.
Vielleicht sogar für immer.
Und, was soll ich Ihnen sagen, abends steht fast genauso der Dorsch auf der Abschiedsliste. Spelunken, die diesen noch immer in ihrer Karte führen, müssen beim Bestellversuch meist leider verneinen.
Aber dennoch fanden wir eine nette Kneipe, ganz im Stil des ollen Admirals im roten Hemd, dessen historische Hängematte mit unseren heutigen Babybettchen konkurrieren könnte, in der an der Tafel mit den
Nichts wie hinein! ...zum Abschied nehmen.
Fein auf der Haut gebraten, dazu Butterkartoffeln - was will man mehr?
Die tränengetrübten Augen bestaunten dann auf jedem Tellerchen zwei ganze Dorschfilets.
Zwei ganze Dorschfilets! So klein sind also die Dorsche schon...
Es wird offensichtlich Zeit, zu verzichten!
Erholen auch Sie sich!
Ihr ab sofort nur noch Grünalgen verzehrender Frosch
Sonntag, 28. Januar 2018
Winterzeit? Winterbahn!
Was wird denn gerade so am Tümpel getuschelt, jetzt wo das Eis wieder geschmolzen ist? Es hört sich bestimmt gewaltiger an, als es tatsächlich war: 2 cm, mehr nicht...
Dennoch hofft unsereiner immer noch auf Eis und Schnee.
Aber wir wollen doch tuscheln oder etwas tratschen. Na dann!
Wer Zeit und Lust hat, geht winters zur Winterbahn. Früher war es die Werner-Seelenbinder-Halle, heute geht man an fast gleicher Stelle ins Velodrom zu Six Day(s) Berlin, dem Wanderzirkus der Pedalritter (...Bremen, Berlin, Kopenhagen...).
Ein Unterschied zu damals ist, dass man heutzutage sein Bier mit in die Ränge nehmen kann, und natürlich die Preise... Da man die Karten üblicherweise bereits ein knappes Jahr zuvor gekauft hatte, war dieser Preis schon vergessen, aber die Garderobe (€ 10 für vier Jacken) erschien nicht mehr ganz so billig. Die ersten vier Bier kosteten gleich € 28! Immerhin war da der Pfand enthalten. Allerdings, wenn man bedenkt, wie viele Biere man in sieben Stunden trinken konnte und mochte...
Sie sehen, es ist vielleicht doch weniger das "Familienereignis" der Saison, statt dessen ein Herren- oder Damenausflug.
Das Programm war schön bunt (genau wie die Nickis, die die Damen und Herren auf den Rädern trugen), aber dank ausführlicher Erläuterungen seitens der Rennleitung, verstand man das Regelwerk und konnte so sogleich "seine" Manschaft bestimmen. Unsereiner nahm die Zwei, eigentlich die mit den roten Mützen, die am winzigen Ärmelchen eine 2, ...nein 12, erkennen ließen. Da war aber die Zwei bereits angesagt...
DieAnzeigetafeln Bildschirme zeigten ununterbrochen wichtige Videosequenzen, Zielfotos, Plazierungen, Rundenverluste oder
-gewinne, Interviews sowie künstlerische Darbietungen (und erträgliche Werbung).
Information und Unterhaltung pur, ...bis auf das Steherrennen ab zwölf.
Da war offensichtlich der Computer- und Anzeigenwart bereits im Feierabend, so dass man nur noch ins Blaue raten konnte, wer eigentlich führt, oder wo die Zwei so steht, also fährt.
Fazit:
Im Großen und Ganzen hat es der Fünfertruppe mit den vier Biertrinkern Spaß gemacht. Ergo kommen wir wieder.
Nächstes Jahr am Sonnabend.
Wann sonst?!
Schönen Sonntag noch!
Ihr radelnder Frosch
Dennoch hofft unsereiner immer noch auf Eis und Schnee.
Aber wir wollen doch tuscheln oder etwas tratschen. Na dann!
Wer Zeit und Lust hat, geht winters zur Winterbahn. Früher war es die Werner-Seelenbinder-Halle, heute geht man an fast gleicher Stelle ins Velodrom zu Six Day(s) Berlin, dem Wanderzirkus der Pedalritter (...Bremen, Berlin, Kopenhagen...).
Ein Unterschied zu damals ist, dass man heutzutage sein Bier mit in die Ränge nehmen kann, und natürlich die Preise... Da man die Karten üblicherweise bereits ein knappes Jahr zuvor gekauft hatte, war dieser Preis schon vergessen, aber die Garderobe (€ 10 für vier Jacken) erschien nicht mehr ganz so billig. Die ersten vier Bier kosteten gleich € 28! Immerhin war da der Pfand enthalten. Allerdings, wenn man bedenkt, wie viele Biere man in sieben Stunden trinken konnte und mochte...
Sie sehen, es ist vielleicht doch weniger das "Familienereignis" der Saison, statt dessen ein Herren- oder Damenausflug.
Das Programm war schön bunt (genau wie die Nickis, die die Damen und Herren auf den Rädern trugen), aber dank ausführlicher Erläuterungen seitens der Rennleitung, verstand man das Regelwerk und konnte so sogleich "seine" Manschaft bestimmen. Unsereiner nahm die Zwei, eigentlich die mit den roten Mützen, die am winzigen Ärmelchen eine 2, ...nein 12, erkennen ließen. Da war aber die Zwei bereits angesagt...
Die
-gewinne, Interviews sowie künstlerische Darbietungen (und erträgliche Werbung).
Information und Unterhaltung pur, ...bis auf das Steherrennen ab zwölf.
Da war offensichtlich der Computer- und Anzeigenwart bereits im Feierabend, so dass man nur noch ins Blaue raten konnte, wer eigentlich führt, oder wo die Zwei so steht, also fährt.
Fazit:
Im Großen und Ganzen hat es der Fünfertruppe mit den vier Biertrinkern Spaß gemacht. Ergo kommen wir wieder.
Nächstes Jahr am Sonnabend.
Wann sonst?!
Schönen Sonntag noch!
Ihr radelnder Frosch
Freitag, 19. Januar 2018
Happy Birthday, Janis!
75 Jahre sind schon nicht so ganz wenig, und wer weiß wie Janis heute auftreten würde, wenn sie das noch könnte. Wie hätte sie die Musik, ihre Musik weiterentwickelt, ...oder würde sie vielleicht nur noch banale Schlager singen?
Wir können es nicht wissen und wollen es auch gar nicht glauben!
Also versammelte sich wieder etliches Musikanten- und anderes Volk zu einer Wir-Feiern-In-Janis'-75.-Geburtstag-Hinein-Session in der Gartenkneipe, in der donnerstags üblicherweise interessante Veranstaltungen stattfinden und man echtes "Bornholmer Pils" aus Tschechien bekommt.
Trotz des Sturmes mit dem wohlklingenden Namen "Friederike" wagten sich doch viele Gäste in die Gartenanlage, die hinter einigen Zäunen auch schon Spuren der zerstörerischen Luftbewegung erkennen ließ.
Der Wind pfiff dann aber auch durch den dunklen Saal, als Bluewater die ersten Takte und Akkorde aufspielte.
...Auftakt quasi gegen dreiviertelneun!
Bereits im ersten Musikblock gesellte sich das Saxophon, getragen und gespielt von Shaspi, hinzu. Diese Klangergänzung wurde mit viel Beifall und auch Tanz bedacht. Als dann die Mundi ins Spiel kam, gab es tosenden Applaus für Holger.
Schade, Harald ist ja leider doch nicht mehr mit seiner Mundharmonika vorbei gekommen. Bestimmt des Sturmes wegen.
Man tanzte also, oder saß gemütlich beisammen, amüsierte sich, lauschte der Musik, sang mit, unterhielt sich, nahm sogar Kontakt über soziale Netze miteinander auf und staunte nicht schlecht, plötzlich u.a. den gecoverten Titel Demon's eye aus Bluewaters Boxen zu hören. Für mich persönlich war das ein Novum, und es passte garantiert sehr gut zu diesem Abend.
Auf dem Nach-Hause-Weg - mit ausreichend Bier im Blut - hat sich unsereiner erstmalig getraut, die Whisky-Bar im ehemaligen italienischen, dann australisch-italienischen Restaurant, danach Fußball-TV-Kneipe, dann türkischen Restaurant, danach Longdrink Club, zu besuchen, um noch einen winzig kleinen Absacker (vielleicht sogar einen feinen Bourbon auf Janis?) kurz vor eins zu trinken.
Der Keeper bot an: "Jim, Johnny oder Jack?".
Unsereiner schüttelte den Kopf.
"Dann vielleicht Tullamore, Ballantines oder Chivas?".
Nö, aber ein Versuch war es wohl wert...
Jetzt wollte man sich den schönen Abend doch nicht mehr verderben lassen! Bleibt abzuwarten, was demnächst die nächste "Restauration" in diesen Hallen, bestimmt mit wieder dem selben Inventar, alles versprechen wird...
Mehr gibt es jetzt nicht zu sagen, außer "Happy Birthday, Janis!". Und feiern auch Sie noch schön!
Weich gebettet , im Traum nämlich auf Seerosenblättern, verabschiedet sich
Ihr immer noch ausgelassener Feten-Frosch
Wir können es nicht wissen und wollen es auch gar nicht glauben!
Also versammelte sich wieder etliches Musikanten- und anderes Volk zu einer Wir-Feiern-In-Janis'-75.-Geburtstag-Hinein-Session in der Gartenkneipe, in der donnerstags üblicherweise interessante Veranstaltungen stattfinden und man echtes "Bornholmer Pils" aus Tschechien bekommt.
Trotz des Sturmes mit dem wohlklingenden Namen "Friederike" wagten sich doch viele Gäste in die Gartenanlage, die hinter einigen Zäunen auch schon Spuren der zerstörerischen Luftbewegung erkennen ließ.
Der Wind pfiff dann aber auch durch den dunklen Saal, als Bluewater die ersten Takte und Akkorde aufspielte.
...Auftakt quasi gegen dreiviertelneun!
Bereits im ersten Musikblock gesellte sich das Saxophon, getragen und gespielt von Shaspi, hinzu. Diese Klangergänzung wurde mit viel Beifall und auch Tanz bedacht. Als dann die Mundi ins Spiel kam, gab es tosenden Applaus für Holger.
Schade, Harald ist ja leider doch nicht mehr mit seiner Mundharmonika vorbei gekommen. Bestimmt des Sturmes wegen.
Man tanzte also, oder saß gemütlich beisammen, amüsierte sich, lauschte der Musik, sang mit, unterhielt sich, nahm sogar Kontakt über soziale Netze miteinander auf und staunte nicht schlecht, plötzlich u.a. den gecoverten Titel Demon's eye aus Bluewaters Boxen zu hören. Für mich persönlich war das ein Novum, und es passte garantiert sehr gut zu diesem Abend.
Auf dem Nach-Hause-Weg - mit ausreichend Bier im Blut - hat sich unsereiner erstmalig getraut, die Whisky-Bar im ehemaligen italienischen, dann australisch-italienischen Restaurant, danach Fußball-TV-Kneipe, dann türkischen Restaurant, danach Longdrink Club, zu besuchen, um noch einen winzig kleinen Absacker (vielleicht sogar einen feinen Bourbon auf Janis?) kurz vor eins zu trinken.
Der Keeper bot an: "Jim, Johnny oder Jack?".
Unsereiner schüttelte den Kopf.
"Dann vielleicht Tullamore, Ballantines oder Chivas?".
Nö, aber ein Versuch war es wohl wert...
Jetzt wollte man sich den schönen Abend doch nicht mehr verderben lassen! Bleibt abzuwarten, was demnächst die nächste "Restauration" in diesen Hallen, bestimmt mit wieder dem selben Inventar, alles versprechen wird...
Mehr gibt es jetzt nicht zu sagen, außer "Happy Birthday, Janis!". Und feiern auch Sie noch schön!
Weich gebettet , im Traum nämlich auf Seerosenblättern, verabschiedet sich
Ihr immer noch ausgelassener Feten-Frosch
Labels:
75. Geburtstag,
bluewater,
Bornholm II,
Forever 27 Club,
Friederike,
Janis Joplin,
Jenny Kallabis,
Klub 27,
Orkan,
Session,
Sturm
Sonntag, 14. Januar 2018
Mitsingen gefällig?
Ja, könnte man quasi...
Es war ja wie zu Hause zur Familienfeier: Da die Familie immer größer wird, wird der Platz am Tisch immer enger, jedenfalls zur Jahreszeit, die den Garten als Veranstaltungsort eher ausschließt.
Wir saßen also eng beisammen, so eng, dass die Teller zum reichhaltigen Abendbrot nicht (nebeneinander) auf den Tisch passten und man mit Messer und Gabel sehr vorsichtig hantieren musste, um den Nebenmann nicht zu verletzen. Am Sechsertisch zu zehnt...
Als es danach aber am Tisch eigentlich nur noch um den Platzbedarf der Gläser ging, entspannte sich die Situation, ...oder es lag daran, dass man nach Ertönen der ersten Takte kaum mehr auf derartige Nebensächlichkeiten achtete.
Roger mit seinen Evolutionären taktierte das Publikum, heizte gewissermaßen ein, ehe Mrs. Gordon mit Ihrer charmanten Art ganz beiläufig die Bühne betrat, dann aber sofort sehr stimmungsvoll (in doppelsinniger Weise bezüglich Stimme und Stimmung) loslegte.
Wirklich eine tolle Idee, mit Freunden in netter (enger) Umgebung zu Abend zu essen und dann mitreißenden Klängen zu lauschen, laut mitzusingen, mitzutrommeln, mitzuklatschen,mitzutanzen... Nee, zum Tanzen war es dann doch etwas suboptimal. Lediglich ein Pärchen wiegte sich zwischen den engen Tischreihen, ein zweites direkt am Eingang.
Dennoch, das war es ein Musikabend vom Feinsten, ...wir noch lange auf dem Nach-Hause-Weg wippten und uns kaum mehr am äußerst miserablen Berliner ÖPNV-Nachtverkehr störten.
Na dann!
Ihr Trommel-Frosch
Es war ja wie zu Hause zur Familienfeier: Da die Familie immer größer wird, wird der Platz am Tisch immer enger, jedenfalls zur Jahreszeit, die den Garten als Veranstaltungsort eher ausschließt.
Wir saßen also eng beisammen, so eng, dass die Teller zum reichhaltigen Abendbrot nicht (nebeneinander) auf den Tisch passten und man mit Messer und Gabel sehr vorsichtig hantieren musste, um den Nebenmann nicht zu verletzen. Am Sechsertisch zu zehnt...
Als es danach aber am Tisch eigentlich nur noch um den Platzbedarf der Gläser ging, entspannte sich die Situation, ...oder es lag daran, dass man nach Ertönen der ersten Takte kaum mehr auf derartige Nebensächlichkeiten achtete.
Roger mit seinen Evolutionären taktierte das Publikum, heizte gewissermaßen ein, ehe Mrs. Gordon mit Ihrer charmanten Art ganz beiläufig die Bühne betrat, dann aber sofort sehr stimmungsvoll (in doppelsinniger Weise bezüglich Stimme und Stimmung) loslegte.
Wirklich eine tolle Idee, mit Freunden in netter (enger) Umgebung zu Abend zu essen und dann mitreißenden Klängen zu lauschen, laut mitzusingen, mitzutrommeln, mitzuklatschen,
Dennoch, das war es ein Musikabend vom Feinsten, ...wir noch lange auf dem Nach-Hause-Weg wippten und uns kaum mehr am äußerst miserablen Berliner ÖPNV-Nachtverkehr störten.
Na dann!
Ihr Trommel-Frosch
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